Zeige Ergebnis 1 bis 3 von 3

Thema: BoW, IU and the -=Temple of War=-

  1. #1
    Mr.Y
    Gast

    Standard BoW, IU and the -=Temple of War=-

    Liebe tapferen Spieler der Welt5,

    wenn ich mich bisher zurückhaltend bei der Begleitung der öffentlichen Meinung im offiziellen Forum gezeigt hatte, so sehe ich mich abschließend den Spielern aus unseren Allianzen und allen sonst Interessierten verpflichtet, einen zusammenfassenden abschließenden Bericht aus unserer Sicht, der Sicht der BoW-Allianzen und später der WW-Bauer-Allianz -=IU=- zu geben (Auf mehrfachen Wunsch hier in einem Extrathread).

    Entstehung und Entwicklung der BoW
    Wie unser Profil bei -=IU=- knapp beschreibt, fanden sich in den späten Novembertagen des Jahres 2006 viele aufrechte Spieler am südöstlichen Rand dieser Welt in der -=BoW=- zusammen. Unter Meidung von offiziellen Bündnissen und Nichtangriffspakten jeglicher Ausprägung etablierten sich die BoW-Allianzen sukzessive in ihrer Region. Der Weg war nicht ohne Kriege gehbar, doch jeder Krieg war wohl gerechtfertigt und der BoW aufgezwungen. Keine Allianz, die sich gegen die BoW-Allianzen wandte, überlebte eine längere Zeit. Ein Jahr nach dem Anfang sahen sich die BoW-Allianzen mit einem Weltwunderdorf und 2 Bauplänen einer durch zwei riesige Meta-Verbünde polarisierten Welt gegenüber. Nach einem Aufruf an die wenigen unabhängig gebliebenen Allianzen, ein gemeinsames Weltwunder zu bauen, fanden sich weitere mutige Allianzen, die bereit waren, den Weg unabhängig von der gewachsenen Metas geschlossen bis zum Ende zu gehen.

    Diese Beschreibung hat die für ein Profil angemessene polemische Würzung, doch sie ist extrem verkürzt und verdient an dieser Stelle verschiedene Ergänzungen. Vorab deshalb erst einmal die Geschichte, wie es für mich begann.

    Die ersten Schritte …
    Im Oktober 2006 informierte mich ein Nachbar und Freund (MrCool1) über ein Browsergame, von dem er erfahren hatte und das ganz gut sein sollte, und er fragte mich, ob ich nicht auch damit anfangen wolle. Ich nahm es mild interessiert zur Kenntnis, wollte aber angesichts der Sättigung durch die aktuell gespielten komplexen Gesellschaftsspiele nicht unbedingt etwas Neues anfangen. Im Verlauf der darauffolgenden Wochen sorgten die teilweise begeisterten Berichterstattungen über den Spielverlauf unweigerlich dafür, dass ich mich auch in Welt5 zum Spiel anmeldete. Daraufhin sprach ich mein Vorhaben in der bestehenden RL-Spielerunde an und konnte noch zwei weitere Spieler (Karzadum und jadan555) dafür interessieren. Während Karzadum und jadan555 in wenn auch entfernter Reichweite von mir lagen, war MrCool1 in einem anderen Quadranten unendlich weit weg. In dieser Zeit ahnte keiner von uns beiden auch nur im Entferntesten, das wir Protagonisten eines auf Biegen und Brechen geführten Kampfes um den Endsieg sein würden.

    Beim damaligen, um etwa zwei Monate verzögerten Start am Rande der Welt5 gab es, wie sicher überall im Neuland, einen Haufen kleinerer Allianzen, die alleine als schützende Institutionen existenziell besorgter Spieler gebildet worden waren. Für viele Spieler, die wie ich Browsergame-Frischlinge waren und in kein Netz aus bekannten Spielern immigrieren konnten, stellte sich die Frage, wie eben die Allianz zu finden ist, in der sich Spielqualität, Spielerfolg und Spielspaß einstellen werden. Zumindest mir und meinen entfernter liegenden RL-Spielfreunden ging es so, dass wir uns nach langer Zurückhaltung und einer kurzen Zwischenetappe bei einer Allianz (sie lag im heutigen GA-Gebiet und wurde von der Führung alsbald aufgegeben) bewarben, die zwar sehr klein war, die aber in ihrem Profil – als einzigen wesentlichen Unterschied zu allen anderen Allianzen - folgendes stehen hatte: „Ihr dürft absolut jeden ohne Absprache angreifen, solange Ihr die Konsequenzen tragen könnt und nicht gegen die Interessen der Allianz verstosst.“ Das klang zugegebenermaßen interessant und aussichtsreich für uns und vor allem nicht danach, dass sich Spieler hierher wegklemmen würden. Es war der §2 in Allianzprofil der -=BoW=-, der Brotherhood of War. Da sie sich nach Beobachtung und Analyse auch als die am wenigsten geeigneten Gegner für uns herausstellten, war für uns die Entscheidung gefallen. Die BoW akzeptierte unsere Bewerbung. Später erhielt ich die Ehre und das Mandat, die BoW außenpolitisch und strategisch zu vertreten. Mein Handlungs- und wenn man so will Führungsstil war zu jederzeit diskurs-, konsens- und spielzielgetrieben.

    In der BoW realisierten wir im Laufe des fortschreitenden Spieles unsere strategische Position. Wir waren am Rande ein kraftvolle Spielerverbindung, gegen die die kleinern Allianzen, die ich besser mal als Spieleransammlungen bezeichnen möchte, wegen ihres weit geringeren Zusammenhaltes, einer möglicherweise ungeeigneten Führung oder zu wenig geeigneten Spielerpersönlichkeiten keine Chance hatten. Doch mit Blick in Richtung Zentrum kamen wir uns auf einem Ally-Ranking-Platz um 230 furchtbar klein vor. Um uns gegen die aus Zentrumsrichtung drohenden Gefahren von großen Allianzen zu wappnen, wählten wir eine strikt an den natürlichen Expansionslinien (generell von außen nach innen und entlang der Isobaren zwischen den größeren/spielaktivsten Allianzen) orientierte Strategie.

    Bündnispolitik
    Zunächst einmal mieden wir jedes offizielle Bündnis und jeden wie auch immer gearteten Nichtangriffspakt. Letztendlich sahen wir in diesen offiziellen Auszeichnungen zunächst nichts anderes als auf Allianzebene eine Fortsetzung des vorher schon angesprochenen reflexartigen und opportunistischen Zusammenschluss von sorgenvollen Einzelspielern, nun aber von besorgten Allianzen. Darüber hinaus zweifelten wir an dem Bewußtsein vieler Allianzen, was diese oft vielen Bündnisse für Konsequenzen für sie haben könnten. Mit einem Bündnisverständnis von uneingeschränktem wechselseitigen Einsatz mieden wir also offizielle Bündnisse. Nichtangriffspakte jede Art kamen erst recht nicht in Frage, da es sich dabei letztlich nicht selten um Verträge handelte, die beiden Parteien Zeit einräumte, sich noch besser zu bewaffnen, um später noch intensiver und lauter aufeinander eindreschen zu können. Also waren wir an authentischen Allianzbeziehungen interessiert und agierten nur auf Basis stiller Bündnisse. Die notwendige Forderung an jedes stille Bündnis war, dass beide Seiten über den klassischen Bündnisfall (Partner wird angegriffen, man hilft bei der Verteidigung und ggf. bei Gegenangriffen) hinaus einen für beide Seiten offensichtlichen Nutzen aus dem stillen Bündnis mit seinen Absprachen ziehen mußten.

    Aus diesen Überlegungen bauten wir an der Front in Richtung Zentrum eine massive Def auf, gingen ausgewählt wenige stille Bündnisse mit Allianzen ein, die sich auf unserem Ring (gleicher Abstand zum Zentrum) in der Nachbarschaft befanden und expandierten in Richtung Weltenrand oder bereinigten das Terrain in unserem Allianzkörper.

    Expansion und Mitgliederaufnahme
    Zentrale Expansionsmaßgabe unseres Allianzentwicklung war Kompaktheit. Wir expandierten innerhalb unseres Allianzkörpers und sukzessive über den Rand unseres Allianzkörpers hinaus. Entsprechend war die Lage neben Aktivität und dem Indiz Größe ein wesentliches Kriterium für die Aufnahme neuer Mitglieder: Passen sie geographisch zu uns? Dadurch wuchsen die anfänglich getrennten Cluster im Laufe der Zeit zusammen.

    Bei unserer Expansion in Richtung Randbereich hatten wir es dann irgendwann mal mit der Allianz –=TB=-, dem Travianischen Bund, zu tun. Die Alternativen zu dieser Zeit waren der Konflikt und die Aufadelung oder ein Zusammenspiel, in welcher Form auch immer. Aufgrund ihrer Größe und eines respektablen spielerischen Verhaltens entschieden wir uns für ein Zusammenspiel, die durch Wing-Bildung realisiert wurde.

    Die Bedeutung dieser heiß diskutierten Wing-Bildung mit der TB war wohl kaum einem von uns vollständig im Klaren. Doch in der Rückbetrachtung war es die wohl relevanteste Einzelentscheidung, die wir getroffen haben. Aus der TB wurde die -=TBoW=-, die Tiny Brotherhood of War, mit voller Mitbestimmung im Ministerrat, dem Führungsgremium der BoW-Allianzen.

    Konflikte
    Während sich die Expansion in Richtung Rand nicht systematisch auf bestimmte Allianzen richtete (die TB wäre der erste Fall gewesen) sondern auf Einzelspielerebene vorangetrieben wurde, gab es dennoch Konflikte (wenn es nur gegen Teile z.B. einer weltweit verteilten Massenallianz ging) oder Kriege (wenn es gegen eine ganze Allianz ging). Keiner dieser Konflikte/Kriege wurde von uns willkürlich initiiert oder aus Expansionsgründen geführt. Die Aggressor-Allianzen gaben immer sehr gute Gründe und Anlässe, die trotz umfangreicher Vermittlungsversuche nicht aus der Welt geschafft werden konnten und die uns in den Konflikt/Krieg zwangen. Keine dieser Allianzen überlebte einen Konflikt/Krieg mit uns. Oft schien deren innere Struktur sehr instabil. Anders konnten wir den oft sehr schnellen Zerfall dieser Allianzen kaum erklären. Da machten auch die größeren Allianzen keine Ausnahme, besonders nicht, wenn es Massenallianzen waren.

    Sicher hervorhebenswert ist der Konflikt mit einigen Hauptspielern der viel größeren damaligen ~OT~. Die OT war mit ihrem Hauptcluster in Richtung Zentrum zwischen uns und COMO positioniert. Eine direkt an unserer Grenze liegende Spielergruppe mit Taurus, Niellsons und Los Santos sahen in uns wohl Expansionsterrain und griffen uns hin und wieder erfolglos (verloren weit mehr als sie rausholen konnten) an. Als wir von der aufgelösten Allianz KABOOM (war u.a. wegen der OT untergegangen) Spieler aufnahmen, expandierten wir in kritischer Richtung nämlich in Richtung Zentrum. Diese Spieler lagen aber in der Nachbarschaft der besagten OT-Spieler und es kam unweigerlich zu einem stärkeren und längeren Konflikt. Sämtliche Vermittlungsversuche mit der OT-Führung misslangen.

    .....
    Geändert von Mr.Y (15.01.2008 um 21:10 Uhr)

  2. #2
    Mr.Y
    Gast

    Standard

    .....

    Dieser Konflikt mit der ehemaligen OT hat uns geprägt und den sogenannten BoW-Style begründet. Hiermit ist gemeint, durch sorgfältige taktische Analyse und Planung sowie den kompromisslosen Einsatz des Einzelnen auch deutlich überlegene Gegner in die Schranken zu weisen. Ich weiss nicht, wieviele grosse Offs und Stammis die OT an unserer Westgrenze versenkt hat, aber wirtschaftlich war das ein horrendes Verlustgeschäft. Taurus hat letztlich nur ein Dorf erobert. Es war das erste von zwei Dörfer (das zweite war eine Rückadelung), die die BoW meines Wissens in diesem Spiel bis zur Schlussphase des WW-Baus, wo mir dieser Überblick verloren ging, unfreundlich und unwillentlich verloren hat.

    Mitbauer und Partner beim WW-Bau
    Meine Hochachtung verdienen alle Allianzen, die sich dem anfangs wenig aussichtsreichen Unternehmen WW-Bau gegen die beiden großen Metas anschlossen. Sich der Situation derart mutig zu stellen, wo der Kampf an der Seite einer der Metas eine gemütlichere und erfolgreichere Geschichte versprach, ist höchst anerkennenswert. Zu den Mitbauern und Partnern neben den BoW-Allianzen (BoW, TBoW, StoW) gehörten von Anfang an

    EC und EC-DSOR
    PAX
    TdW
    ~SFLO~
    PoW


    viele Einzelspieler von

    angrymob

    und seit Ende 2007 auch

    RR.

    Dass die EC-DSOR-Allianzen nach Adelung eines Weltwunder des Kooperationspartners GoTW aus dem Allianzverbund entlassen wurde, mindert die Leistungen sehr vieler Spieler aus EC und EC-DSOR und deren explizite Würdigung in keiner Weise. Wir bedauern diese Entwicklung in hohem Maße und hätten es uns anders gewünscht.

    All den genannten Spielern dieser Allianzen und auch sämtlichen Einzelspielern dieser Welt, die uns in verschiedenster Hinsicht unterstützt haben, danke ich für ihren aufopferungsvollen und oft bedingungslosen Einsatz für unser Weltwunder, der mit einem 2. Platz ganz knapp hinter dem verdienten Sieger Dignity belohnt wurde.

    Die Spielgegner und die WW-Phase
    Die Welt5 hatte angemessen starke Spielgegner gefunden, die mit sehr unterschiedlichen Stilen ihr Ziel verfolgten. Dignity, GoTW und wir schenkten uns nichts. Das knappe Ergebnis aller drei Parteien deutet auf einen spannenden Spielverlauf hin.

    Die formalen Voraussetzungen hatten wir mit dem Adeln des letzten WW-Dorfes und der Entwendung von 2 Bauplänen aus den Händen der Nataren geschaffen. Beinahe wäre uns noch ein 3. Bauplan in die Hände gefallen, doch konnte sich schwarzeWölfin diesen letztverfügbaren Bauplan, ich glaube es waren etwa 2 Stunden, vor der Ankunft unserer Truppen sichern.

    Doch nach Findung der Mitbauer-Allianzen wurde klar, dass die BoW-Allianzen, die zu der Zeit noch nicht einmal zu den Top20-Allys gehörten angesichts ihrer Größe und Kapazitäten neben dem WW-Bauer-Team zunächst primär um die Def, die Versorgung und den Bau von WW-fähigen Offs kümmern musste. Doch die Mitbauer organisierten sich im weiteren Verlauf immer besser, so dass es zu einem wirklich gemeinsamen Projekt wurde, dass sich auch in dem veränderten Namen der WW-Allianz -=IU=- (vorher UBoW) niederschlug. Die Situation wurde auch durch den Partner EC, der zu den Top20-Allys gehörte, nicht entschärft, da EC sich in einem langwierigen Kampf mit HOT und später PlanB befand.

    Angesichts dieser frühzeitig spürbaren Engpässe blieb uns, wollten wir unsere Metaunabhängigkeit wahren, nichts anderes übrig als den beiden Metas klar und unzweifelhaft zu signalisieren, dass wer uns zuerst angreift, mit unserer aktiven Gegnerschaft und der Kooperation in irgendeiner Form mit dem anderen Kontrahenten rechnen müsse. Doch unser anfängliches Bemühen, nicht zwischen den Mühlsteinen der übermächtigen Metas zermahlen zu werden, reichte nicht wirklich lange.

    Den Vorschlägen, uns bis zur Endspurtphase nicht anzugreifen und erst dann den spielentscheidenden und auf Distanz bringenden Gegenschlag zu führen, wurde nicht entsprochen. Die ersten umfangreichen Angriffswellen hatten die Metas schon untereinander ausgetauscht - mit deutlich günstigerem Ausgang für die Dignity. Als wir situationsbedingt bevorstehende Angriffe von Dignity erahnten und eine Platz-2-Vereinbarung für uns zu erreichen suchten, wurden auch diese Vorschläge unter den Tisch fallen gelassen. Unserer historisch gewachsenen Def-Kultur und einer Fehleinschätzung unserer Def wohl auf Basis der Analyse vorangegangener Natarenangriffe (für die wir nie einen Def-Fall ausriefen, also nie voll defften) verdankten wir, dass wir die dann folgende Angriffe mit den bis dato größten Offs dieser Welt, die ein Nullen des WWs und unsere Beseitigung als Kontrahent zur Folge hätten haben sollen, mit übersichtlichen Schäden überstanden. Damit waren die Würfel für die weitere Ausrichtung gemäß unserer Vorankündigung gefallen. Wir kooperierten fortan mit der GoTW, was nun bis zum Spielende reichte, da Dignity seine Favoritenrolle nie verloren hatte. In einem gemeinsamen Angriff mit der GoTW auf die Dignity-WWs übernahmen wir den Angriff auf das Hubar-WW, was sich angesichts unserer günstigen Lage zum Zweitplatzierten anbot. Damit hatte wir unsere Ankündigung zwar gut wahr machen können, hatten uns aber unserer aktiven Kampfmöglichkeiten gegen WWs beraubt.

    In der Endspielphase mussten wir noch einer weiteren sehr schweren Angriffswelle Widerstand leisten (mit gut 4,2 Mio Def), welche erneut die stärksten Offs umfasste. Doch auch hier bestand unsere Def mit Bravour. Wohlwissend, dass die Dignity-Führung in unser Forum Einblick hat und diese Informationen für ihre Zwecke einsetzt, hatte ich hier das einzige Mal im Vorfeld bevorstehender Angriffe eine Rundmail lanciert (die Informationen waren richtig), die einen Außenstehenden allerdings zu falschen Schlussfolgerungen über unsere Def verleiten musste.

    Ein aktives Gestaltungspotential gegen WWs hatte nur noch GoTW. Leider gelang es ihnen nicht, das nun von der fast gesamten Dignity gedeffte WW soweit anzukratzen, dass es von unserem oder ihrem eigenen WW eingeholt werden konnte.

    Aus einer stabilen Def, die wir bis über 5,5 Mio Def-Einheiten steigerten, konnten wir die mittelgroßen und großen WW-Offs, die uns nun in der Spurtphase erreichten, mit wenigen abgebauten Getreidefarmstufen zufriedenstellend verteidigen. Wenn wir auch deutlich nicht an die riesige Def des siegreichen MOE-WWs heranreichen, so sind aber unsere relativen Def-und Versorgungsquoten mit großem Abstand die besten gewesen. Die relative Def-Quote zeigt den durchschnittlichen Def-Beitrag eines Spielers für das WW in Abhängigkeit von seiner Größe. Die relative Versorgungsquote misst das Volumen des durchschnittlich ans WW-Dorf geschickten Getreides eines Spielers abhängig von seiner Größe. Nur so konnten wir das Verhungern von Truppen weitestgehend vermeiden und diesen dennoch auch absolut hohen Def-Stand erreichen. Bemerkenswert ist das insofern, als dass wir ohne fortgeschrittene Tools arbeiteten, wie sie die Metas einsetzten.

    Am Ende ...
    ... reichte es für unser Weltwunder bis zur fertiggestellten Stufe 98, die Stufe 99 wurde gerade gebaut, und die Stufe 100 wartete in der Bauschleife.
    Beide Baupläne konnten wir bis zum Schluss verteidigen.
    Das WW Dorf hatte die Lagerkapazität für gut 1 Mio Getreide, 4 Große Ressourcenlager Stufe 20 und eines mit Stufe 16, 1 normales Ressourcenlager Stufe 20, Marktplatz, Getreidemühle Stufe 5, Residenz und Versammlungsplatz.
    Der Getreideverbrauch am Schluss lag bei etwa 2,7 Mio Einheiten / Stunde.
    Im Weltwunder-Dorf standen fast keine Angriffstruppen.

    Gratulation
    Unsere Gegner Dignity und GoTW haben sich mit uns einen spannenden Kampf geliefert. Die Dignity hat aus einer Position der Stärke überzeugend bis zum Schluss agiert. Mit etwas mehr Glück (bzw. weniger Pech) hätte auch GoTW das Spiel als Sieger beenden können. Verdient hätten sie es aus unserer Sicht ebenso.

    Im Namen der BoW-Allianzen und aller Mitbauer am -=Temple of War=- erlaube ich mir, mich herzlich für euren leidenschaftlichen Kampf um die Weltwunder zu bedanken.

    Der Dignity gratulieren wir zu ihrem Sieg in der Welt5 am 15. Januar 2008 um 13:32 h.
    Das habt ihr gut hinbekommen!

    Allen Mitbauern am -=Temple of War=- danke ich für ihr Zeit und Energie, die sie mit uns zusammen Seite an Seite hineingesteckt haben. Die Führungsteams der mitbauenden Allianzen haben alle einen großartigen Job gemacht. Es hat Spass gemacht, mit Euch zusammenzuarbeiten. Das herausragende Lob für außerordentliche Verdienste gebührt dem WW-Team unter Führung von drBurns mit zuletzt Alphatierchen, Rekushawa, Tschingiskan und Orchidee. Für mich war es eine großartige Sache, so viele spielintelligente Spieler kennenzulernen und mit ihnen zusammenzuarbeiten. Ich wollte dieses Event nicht missen.



    In großem Respekt und Dank an alle Spieler und das Travian-Team
    Mr.Y
    Oracel
    Geändert von Mr.Y (15.01.2008 um 21:27 Uhr)

  3. #3
    rekushawa
    Gast

    Standard

    Als Ergänzung noch zwei Bilder:



    hier die defstatistik, der höchste wert war bei ca 2,85 mio leider nicht dokumentiert

    20.12.15:23 -1.457.497
    22.12 23.52 -1.566.931
    23.12 17.34 -1.597.684
    24.12 02.02 -1.622.945 24.12 10:32 -1.606.427
    28.12 07.03 -1.838.562
    28.12. 21.0 -1.963.050
    05.01 09.22 -2.159.128
    06.01 11:44 -2.202.426
    06.01 22:17 -2.195.504
    07.01 12:45 -2.199.597
    08.01 22:53 -2.626.992
    10:01 11:12 -2.714.403
    11.01 07:21 -2.753.141
    12:01 19:37 -2.731.753
    14.01 13:58 -2.647.049
    14.01 20:45 -2.651.262




    Gruß Rekushawa

Lesezeichen

Forumregeln

  • Es ist dir nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
  • Es ist dir nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
  • Es ist dir nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
  • Es ist dir nicht erlaubt, deine Beiträge zu bearbeiten.
  •