Seite 2 von 2 ErsteErste 12
Zeige Ergebnis 11 bis 19 von 19

Thema: RPG Zum Thema WW Kampfberichte

  1. #11
    Travianer Benutzerbild von olkaresbu
    Registriert seit
    16.11.2005
    Beiträge
    1.246

    Standard

    "Hermes, Du warst lange weg, ich habe mir Sorgen gemacht! Was ist geschehen?"
    Doch der junge Botenwolf sah weder angestrengt, noch verängstigt oder sonst in irgendeiner Weise unwohl aus, als er nach mehrtägiger Abwesenheit in den Wolfsbau zurückkam.
    "Nichts ist geschehen, Isegrim....gar nichts. Ich blieb extra ein paar Tage länger bei unseren Freunden, weil wir immer dachten, 'es muss doch noch etwas passieren'.
    Ab und an kamen vereinzelte kleine Horden, die sich wohl den Wartebefehlen ihrer Feldherren widersetzt hatten angestürmt... Doch scheiterten sie alle kläglich, noch bevor sie auch nur in die Nähe der Stadttore kamen."
    "Das ist doch erfreulich zu hören, dass die Verteidungsanlagen intakt sind", erwiderte der Alphawolf mit ruhiger, zufriedener Stimme. Nun komm, mein Junge, ruh Dich aus - es war wieder ein weiter Weg.
    Morgen früh, wenn der Frühnebel noch über den Wiesen schwebt, wirst Du mit einer weiteren Delegation unserer gut ausgebildeten Krieger sowie einigen Nahrungsvorräten zu unseren menschlichen Verbündeten zurückkehren."
    "Sehr wohl, Papa Isegrim!"
    Hermes fühlte sich immer wieder geehrt, dass er solch wichtige Botengänge ausführen durfte, und freute sich immer wie ein kleiner Welpe, wenn er in die prächtigen Städte der Menschen reisen konnte.

    Am späten Abend, als das Rudel schon sehr ruhig geworden war und die meisten es sich bereits in ihren Schlafquartieren gemütlich gemacht hatten, kam abermals eher überraschender Besuch von Seiten der Menschen.
    "Isegrim, alter Freund!" Es war ein Gebühreneintreiber, der aussah als hätte er sich wahrlich geeilt.
    "Entschuldige die Störung zu so später Stunde, aber ich dachte mir, Du willst es sicher alsbald als möglich erfahren...." Isegrim wusste nicht, was ihn erwartete, da fuhr der Freund schon fort... "Wir haben soeben etwas Schaden angerichtet in der Hauptstadt unserer Rivalen."
    Ein breites Grinsen überzog sein Gesicht während er sprach.
    "Der Bau ihres Weltwunders wird sich nun hoffentlich etwas verzögern, was uns einen kleinen, aber nicht zu verachtenden Vorteil bringt."
    "Das ist wahrlich eine gute Nachricht, danke für die schnelle Nachricht.
    Komm in mein Gemach zu Speiß und Trank! Morgen früh im Morgengrauen, wenn Du Dich ausgeruht hast, kannst Du gemeinsam mit meinen Söhnen in euer Reich zurückkehren, viele tapfere Krieger und reichlich Nahrung im Gepäck."
    Und so begaben sich die beiden denn zu Tisch, um sich danach satt, zufrieden und müde zur Ruhe zu legen.
    Es würden noch einige Schlachten folgen...
    w1.1 DW - w1.2 UNITED - w5.1 =[CBS]=

    sehr guter Post zum Thema GOLD

    PS: GOLD ist doof

  2. #12
    Moslik
    Gast

    Standard

    Schon seit einigen Tagen waren viele Kriegsveteranen, Befehlshaber und ettliche Soldaten hinter den Mauern der Weltwunderstadt der Schlaflosen. Die Heere wurden immer mehr und es strömten immer wieder welche in die große Stadt. So war auch Thales in die Stadt gereist. Der alte Herr hatte sich den Bau des riesigen Wunders angeschaut und war zu dem Entschluss gekommen, dass er schneller voranschritt als vermutet. Aus dem Süden hatte er gehört, dass der Bau noch nicht so prächtig erstrahlte wie hier.

    Das Weltwunder der Tyr, das ungeschützt zurückgeblieben ist, wurde in der Nacht von den südländischen Barbaren heimgesucht. Es war ein kurzer Kampf. Die wütenden Horden legten alle Bauvorrichtungen in Brand, ungeachtet dessen, dass ihre Kameraden und sie selbst hingemetzelt wurden. Obwohl die meisten Verteidigungstruppen abgezogen waren, kehrte keiner der Barabaren zurück. Doch der Rauch zog hoch in den Himmel und zeugte von der Zerstörung, die sich auch schnell rumsprach. Man hatte im Lager der Schlaflosen damit gerechnet, dass es eines Tages geschehen würde, nun war man sich gewiss.

    Doch Ruhe kehrte nicht ein. Am frühen Abend roch man die ersten Fackeln, später sah man hier und da die Spitze einer Lanze aufblitzen. Hinter dem Hügel sammelte sich eine ganze Schaar und es wurde immer mehr. Die Veteranen erkannten die ein oder andere Fahne und es war klar: Dies waren die beiden größten Armeen des Feindes, die sie zu bieten hatten.

    Der alte Thales runzelte die Stirn und zog sich dann schwerfälligen Schrittes zurück, dies war die Zeit für die Recken auf der Mauer, nicht für ihn. Die vermutlich größten Armeen hatten doch tatsächlich die Dreißtigkeit und den Mut, hier aufzukreuzen. Hier, wo die Verteidigung am stärksten war. Nun gut, die Stunde der Entscheidung ist gekommen, so soll es sein.

    Keine Stunde später wackelte seine Schreibfeder, die im Tintenfass weilte, auf seinem Tisch. Die Räder der schweren Rammen und Katapulte bahnten sich den Weg durch Matsch und Schlick, und ließ die Stadt erbeben. Aufgewirbelter Staub zog sich durch die Türritze. Fast so, als wenn man sich dem Krieg nicht entziehen konnte, er erreichte einfach jeden.

    Ein Blick durch die Fensterluke verriet ihm, dass die Soldaten an Mauern und Toren einen unerbitterten Kampf fochten. Die Kavallerie war ausgeschwärmt, um das gefährliche Kriegsgerät in ihre Einzelteile zu zerlegen. Doch die Massen waren einfach zu groß, schon entleerten die ersten Katapulte ihre Ladung auf die vorderen Gebäude der Stadt. Zunächst schütze die Magie der Nataren die Stadt und die einfallenden Soldaten wurden einer nach dem anderen dahingerafft. Das Holz des Kriegsgerätes splitterte, Helme wurden eingeschlagen, Äxte brachen, Schilde ebenso.

    Als von der Schlacht nur noch die sterblichen Überreste der Soladten übrig waren und die Holzbalken des Kriegsgeräts wie Mahnmale emporagten, begutachtete Thales die Stadt. Dichter Rauch lag in der Luft, zwischendurch erkannte er ein Feuer, das sich durch eines der Dächer fraß. Hatte die Magie der Nataren die Stadt schützen können?

    Drei Armeen waren eingeschlagen. Die Kriegsherren der Schwaben waren wohl zu übermutig. Bei dem Versuch, sich auf das Weltwunder zu stürzen, hatten sie sich überschätzt und waren gescheitert, was wohl auch am fehlenden Kriegsgerät lag. Die anderen beiden Armeen der Barbaren aus dem Süden aber waren so zahlreich, dass die ein oder andere Mauer unter Ächzen eingestürzt war. Auch wenn das Weltwunder - nun verdeckt von dichtem Staub - glanzvoll hoch emporragte, war sich Thales einem bewusst: Die für das Bauvorhaben so notwenigen Vorrichtungen und Versorgungsgebäude waren teilweise eingestürtzt. Dies würde den Bau für einige Zeit lahmlegen.

    Nun war wieder die Zeit der Ingeneure gekommen ...

  3. #13
    [ spawn ]
    Gast

    Standard

    Die Zeiten, wo der Alte sich seinen Ziegen in Ruhe witmen konnte, waren ein für allemal vorbei. Erst an diesem Morgen kam eine Depeche von den Freunden den Geldeintreibern:

    ++ HG zerstört ++ stop ++ Moslik am Ende ++ Stop ++ 2 Rohstofflager zusammengebrochen ++ Stop ++ Liegen nun virtuell in Front ++ Stop ++ Kannst den Champus kalt stellen ++ Stop ++

    Jaja, Champus. Bin froh, wenn ich nochmal ein wenig Getreide zum Bierbrauen abzweigen kann. Alle Farmen haben die Arbeit eingestellt und sind ins gelobte Land T3 gezogen. Die Nachbarn wollen ihre Ländereien partout nicht hergeben und dauernd kommen da irgendwelche einsamen Recken über die Wälle gefallen, daß es man schon seine Kinder ob der vielen Toten nicht mehr allein vor die Tür schicken mag.

    Und über all diesen Dingen schwebt die dunkle Vorahnung, dass auch er sich bald in neue Welten aufmachen muss. Seine Frau hat schon die ersten Verwandten angeschrieben, ob diese nicht eine Heimstatt bieten können, aber deren Gehöfte sind noch allzu klein und gleich wieder bei seinem Schwager in Große Krige einsteigen - mmhhh. Ersteinmal dieses Gesindel in die Schranken weisen, dann kann man darüber immer noch nachdenken.

    So machte er sich auf, mal wieder all seine Mannen zum Apell antreten zu lassen. Er freute sich schon. Hatte er doch extra fahrende Ziegenställe gebaut und die Ramfässer erweitert. So sollte er doch die Wälle der Gegner überwinden und wenigstens auf den Weg zu Walhalla noch eine wenig Spaß haben.

    "Jungs! Ihr wisst, was die Stunde geschlagen hat. Rafft Eure notwendigsten Dinge zusammen. Wir werden uns auf den ehrenvollen Weg nach Walhall machen. Verabschiedet Euch von Eurem Volk, geht hin und habt noch mal richtig Spaß und trainiert, damit wir den langen unheilvollen Weg überstehen. Es dauert hier nur noch wenige Tage, dann werden wir an der Seite großer Krieger den ewigen Ruhm erlangen! Für Ehre und Vaterland und für ein Faß Olianischen Lederzertrümmerer!"

    Er warf seine letzten Reste OLZ auf den Markt, auf das diese Woche alle noch einmal Spaß haben.

    "Ave! Herr! Für den OLZ. Wir folgen Dir!" Riefen tausende Stimmen und stürzten nach vorn, als erste etwas zu trinken zu bekommen.

  4. #14
    [ spawn ]
    Gast

    Standard

    Seit Tagen war er unterwegs. Rauchschwaden lagen in der Luft. Kleine Bauernkaten waren geplündert und in Brand gesetzt worden. Not und Elend lagen links und rechts des Wegesrandes. Hier lagen mehr verhungerte und an Typhus erkrankte Soldaten, als manche Armee ihr eigen nennt. Es war ihm nicht wohl in dieser verseuchten Gegend. Unbeschadet war er weit vorgedrungen und hatte ständig Boten ausgesand, die Lage zu sondieren. Nicht alle waren heimgekehrt.

    Nun sammelte auf einem breiten Waldweg. Die Mannen brauchten eine Pause, um zu Essen und zu trinken. Bedrohliche Nachrichten erreichten ihn aus der Heimat. Ein kleiner Nachbarstamm hatte mehrere seiner Ziegenställe abgefackelt, um neues Weideland für ihre dumme Schafe zu gewinnen. Und er saß hier herum. Fern der Heimat mit seinen besten Leuten. Er wurde sentimental, der Mut wich aus seinen alten Knochen. Irgendwie hatte er geglaubt, sein Rheuma am Kamin mit seiner lieblingsziege auf dem Schoss auskurieren zu können. Seine Leute bringen Speiss und trank und sein Sohnemann verrichtet die Arbeit bei den Farmen.

    Nun stand er hier, kurz vor dem alles entscheidenden Schlag. "Auf Leute! Wir müssen weiter. Walhalla ruft uns."

    Binnen Minuten waren die Vorräte wieder verpackt, die Geschäfte verrichtet und der Troß setzte sich wieder in Gang auf dem langen Weg gen Walhalla.

    Als Steelhead sein edelster Recke ein Lied pfiff, stiegen tausende Seelen mit ein. Ein gewaltiger Chor kampfbereiter Recken. Ach was war er stolz darauf, diese Mannen anführen zu dürfen.

  5. #15
    schlafmonster
    Gast

    Standard

    schon oft hörte der junge wolf von seinen menschen freunden an den lagerfeuern die geschichten der heldenhaften ahnen der menschen die große wunder vollbrachten und in frieden auf erden lebten. doch nie hätte er gedacht das er einmal ein solches wunder mit eigenen augen begutachten könne. doch nun in seinem fortgeschrittenen alter bereitete der alte wolf sich vor, auf dass er ein solches wunder schaun mag.
    seine menschen freunde mit denen er schon lange seite an seite kämpfte hatten während ihrer unablässigen suche nach alten artefakten eine pergamentrolle entdeckt, auf der eine alte konstruktionszeichnung gezeichnet war.
    sie studierten den konstruktionsplan und kamen zu dem entschluß das es ein bauplan für ein gebäude sei. also fingen sie an das "gebäude" zu bauen.
    aus immer mehr teilen der welt kehrten boten heim in die rudelhöhle die von diesen sondersamen gebäuden berichteten. als klar wurde das es zwietracht und streit zwischen den verschiedenen "baumeistern" geben würde und krieg in der luft lag reagierte der alte wolf. schnell schickte er einen großteil des rudels in die weltwunder stadt um diese im notfall zu schützen und den freunden die aufrichtigkeit der wölfe zu zeigen. täglich wurde eine teil der reichen beute des rudels auf karren gepackt und ebenfalls gen norden geschickt. der alte wolf litt mit seinen freunden als die schlaflosen in führung lagen und er freute sich mit ihnen als die nachricht von erfolgreichen schlachten in seine höhle drang. oft luden in die herrscher der benachbarten stämme und seine alten freunde ein das er zu ihnenzu besuch kommen möge doch er musste wegen seinem alter und der zu großen gefahr ablehnen.
    nun da das ende der bauphase bevorsteht macht sich der alte wolf ein letztes mal auf um in die ferne zu ziehen und an seinem lebensabend dieses wunder zu sehn.
    im gepäck hat er nicht nur nahrung für seine hungrigen wölfe und ihre neuen freunde sondern auch eine große anzahl an fässern des wundersamens getränk das die menschen met nennen.
    auf dem weg zu dem weltwunder will der alte weiße wolf abba noch bei seinem bekannten, insbesondere dem ziegenhirten spawn vorbei schaun. gemeinsam hofft er werden sie dann weiter ziehen zu den deathbringers und den caballeros um auch diese mit zu dem ww zu begleiten. von all seinen freunden begleitet wird wenn er dann die grenze zu den landen der steuereintreiber der gez betreten. es soll seine letzte große reise werden und egal ob sieg oder niederlage am ende wird gefeiert werden und met wird in strömen fließen.
    also sand der wolf einen boten zu den freunden, stand dann von seinem warmen lagerplatz auf rief seine leute zusammen. Er rüstetete den tross aus mit genug nahrung und met für 1 jahr, das er ohne mangel und mit vollen karren in 3 tagen im norden des südwestens ankommen möge. dort will er dann das alte sagen umwogene weltwunder sehen und sehen wie der letzte stein in dieses eingesetzt wird.

    *rpg off:

    ich wünsche uns noch einmal viel spass am letzten wochenende mit welt1.
    der kampf wird hart sein, abba schluß endlich wird wie immer der beste/ bzw. werden die besten gewinnen.

  6. #16
    Pustebacke
    Gast

    Standard

    Im Königreich der Gebühreneinzieher herrschte reges Treiben. Fast schon im Sekundentakt kamen die Berichte rein, egal ob Kampfberichte oder Handelsberichte. Kein Mensch machte sich mehr die Mühe die Berichte genauer zu studieren, es waren einfach zu viele.

    Vor den Mauern und im Ort tummelten sich tausende und abertausend von Soldaten. Und ständig kamen neue Truppen an. Alle mussten versorgt werden, aber der Strom der Händler brach nicht ab. Der Speicher füllte sich erst gar nicht, so schnell wurde das Getreide wieder herausgegeben.

    Inmitten des Getümmels überragte der prachtvolle Bau des Weltwunders alles. Wenn ohne Zwischenfälle weitergebaut werden kann, ist das Bauwerk in wenigen Tagen fertiggestellt.

    Trotz des hektischen Treibens, waren die Gebühreneinzieher die Ruhe selber. Was sollten sie auch machen? Die Meldungen über die Angriffe wurden inzwischen wegen der hohen Anzahl genauso ignoriert wie die Berichte. An vielen Stellen gab es kleine Kämpfe, die aber ohne Verluste abgewehrt wurden.

    Doch plötzlich kam Unruhe auf, es waren Verluste gemeldet worden. Die Gebühreneinzieher durchwühlten ihre Berichte uns siehe da, tatsächlich, es hatte ein Großangriff stattgefunden. Jetzt konnte man es auch hören: lautes Kampfgeschrei und das Dröhnen von schweren Rammen und Katapulten.
    Aufmerksam wurde jetzt jeder Bericht verfolgt und ein Angriff folgte dem nächsten. Aber die tapferen Soldaten der Verteidiger schlugen alles nieder. Zu zahlreich waren sie, als das auch nur ein Katapult ein Ziel beschädigen konnte.

    Nach einer langen Nacht stand dann fest: die Verteidigung hat gehalten, kein feindlicher Soldat kehrte nach Hause zurück und keine Gebäude ist beschädigt worden.
    Die Verluste der Verteidigung waren hoch, aber gemessen an den Verlusten der Angreifer minimal.
    Immer noch kamen Unterstützungstruppen an und die mussten versorgt werden. Die Verteidigung muss stehen bleiben, bis der Bau abgeschlossen ist!

    Zufrieden schauten die Gebühreneinzieher auf ihr Weltwunder. Nur noch wenige Tage....

  7. #17
    Travianer Benutzerbild von SMAK
    Registriert seit
    02.10.2005
    Beiträge
    180

    Standard

    SMAK saß alleine in seinem Thronsaal, alle anderen hatte er weggeschickt. "So geht es nun langsam, aber sicher zu Ende", dachte er und eine Welle von Melancholie überkam ihn. Fürwahr ein stolzes Zeitalter, dem er beiwohnen durfte. Aber nun sollte sie ALLE dasselbe Schicksal ereilen, wie damals die Nataren. Der Lauf der Geschichte, es wiederholt sich eben alles. Jede Zivilisation ist von Beginn an dem Untergang geweiht. Sie entwickelt sich, bis sie ein Maß an Dekadenz erreicht hat, welches unweigerlich den Untergang bringt. Die Nataren hatten es vorgelebt und sie hatten es Ihnen gleichgetan. Bereute er es, teil davon gewesen zu sein? Nein, SMAK war auch stolz, im Rahmen seiner Möglichkeiten an diesem prachtvollen Bau mitgewirkt zu haben.

    Auf einmal sprangen die Türen zum Thronsaal auf und ein Barde kam aufgeregt hereingestürzt, mit einem Stück Papier wedelnd, dass er in einer Hand hielt. "Herr, Herr, ich habe eine Ode gedichtet, ob unseres Sieges und des prachtvollen Baues, der sich über ganz Travian erhebt". "Äh, mein junger Freund, meint Ihr nicht, dass es noch zu früh ist, den Sieg zu besingen?", leicht amüsiert schaute SMAK den Barden an, obwohl Trauer und Melancholie momentan in ihm überwiegten. "Nein, wieso, Herr?", der Barde schaute leicht beleidigt drein, als diese Worte trotzig über seine Lippen kamen. "Wenn Ihr meint, dann lasst es mich eben hören". Während SMAK immer noch seinen Gedanken nachhing, fing der Barde an:

    Einst gab es viele Recken
    im Lande Travian
    besiedelten sie Flecken
    und bauten dort Getreide an

    Um damit zu ernähren
    der großen Kämpferschar
    im Kampfe sich bewähren
    in vielen Schlachten gar

    Mit Worten und mit Waffen
    so zogen sie auf's Feld
    "Wer wird's am Ende schaffen?"
    die Frag' wurd' oft gestellt.

    Manch Schlacht wurde geschlagen
    mit Ehre und Geschick
    nur selten blieb die Ehre
    auf dem Schlachtfeld zurück.

    Drum denkt nur noch an Taten
    die ruhmreich waren schlicht
    denn auch der schlimmste Gegner
    verdient den Spotte nicht.

    Denn diese Taten füllen Bände:
    sie schuft'en wie die Sau
    und kämpften bis zum Ende
    für den Weltwunderbau

    Das prächtigste von allen
    das baute GEZ
    mit ihren treu' "Vasallen"
    Ihnen allen gebührt Respekt.

    Doch zieh ich auch den Hute
    vor allen Gegnern schnell
    waren sie stets voller Mute
    und machten's spannend, gell?

    So neigt es sich entgegen
    dem Ende aller Zeit
    nehmt ALLE meinen Segen
    und seht's mit Heiterkeit.

    Hebt frohen Mut's den Becher
    und stoßet mit mir an
    "Sei stets ein fröhlich' Zecher,
    und niemals ein Griesgram!"

  8. #18
    [ spawn ]
    Gast

    Standard

    Mühsam und nur auf dem Rücken eines alten Esels war der alte Mann nach Haus geritten. All seine wackeren Helden hatten in der großen Schlacht ihr Leben gelassen und hatten längst in Walhalla Ihren Platz eingenommen. Tage hatte es gedauert, bis er die Schmach seiner eigenen Niederlage überwunden und die Zuversicht zurückgekehrt war.

    Nun es sollte nicht sein, daß sein Freund und Weggefährte xam als erster das Weltwunder fertigstellte. Die Truppen der Gegner waren wohl noch schwächer, als die eigenen. Niederschmetternde Berichte aus der Heimat berichteten, einige Aussenposten waren im Sturm genommen und niedergebrannt worden, von den Nachbarn, die eigentlich nie gefährlich waren, sich noch einmal an seinen Ziegen vergnügen wollten. Doch was war das: Seine gesamten Verteidigungstruppen hatten sich am Bau beteiligt. Die zurückgekehrten Händler schufteten aufs Vortrefflichste und leisteten beste Hilfe bei Bau des Weltwunders. Ihre eigenen Familien litten höchste Not und die all seiner Freunde erging es ebenso.

    Nun, zu Haus auf der Couch mit seiner Lieblingsziege im Arm, stimmten ihn die eingehenden Berichte wieder froh. Das Ende wird kommen und es wird für die Guten wie erwartet und erhofft zum Siege reichen. Nun ist es nicht xam sondern Arminius, der diesen Prachtbau errichtet, aber sie stellen halt ohnehin nur das Grundstück zur Verfügung. So gehört das Weltwunder des xam aus dem Hause BOS-LØØT mit hohem Anteil den Wölfen, Caballeros und den Deathbringers sowie den eigenen Gehilfen von ~LØØT-G, die mit überragender Tatkraft die Pläne zum Bau gesichert und die Baumannschaften zur Verfügung gestellt haben. Auch wär es kaum ohne die Partnerschaft zu den Brüdern der Gebühreneintreibern gelungen, diesen Bau soweit voranzutreiben.

    Voller Dankbarkeit blickte er all diese Berichte an und sandte Boten in aller Herren Länder aus, um sich diesen Dank zu verbreiten und für den Montag den 24. ein großes Fest vorzubereiten. Dieses Ereignis will er feiern, bevor es ihn in anderen Welten verschlägt, wo aus Freunden Feinde und aus Feinden Freunde werden können.

    Danke insbesondere an =CBS= ; DW ; DW-W ; ††† ; +†+ ; GEZ; TVV-KAT ; ~LØØT-G~ und natürlich die unglaubliche Truppe von BOS-LØØT.

    Es hat riesen Spaß gemacht.
    Geändert von [ spawn ] (24.07.2006 um 00:24 Uhr)

  9. #19
    Travianer Benutzerbild von olkaresbu
    Registriert seit
    16.11.2005
    Beiträge
    1.246

    Standard

    Seit Tagen war der alte Alphawolf nun schon mit seinem gesamten Rudel unterwegs, der Einladung der Gebühreneintreiber folgend, um den Sieg der größten Schlacht, die Travain je gesehen hatte, gebührend zu feiern. Und natürlich um jenes wundersame, unvorstellbar gewaltige Bauwerk zu betrachten, welches sie mit Hilfe all ihrer Verbündeten konstruiert, gebaut und verteidigt hatten gegen unzählbare Anstürme von Kriegern aus dem ganzen Reich.
    Der Tross näherte sich einer Hügelkuppe, als denjenigen in den vorderen Reihen der Atem stockte…
    „Papa Isegrim?“ -ein kleines Wölfchen schaute den Alten mit großen, ungläubigen Augen an- „was ist das dort in der Ferne?“
    „Ich weiß es nicht genau, mein kleines, aber ich glaube wir haben unser Ziel bald erreicht.“
    Mit jedem Schritt wuchsen die 2 Türme, die gerade erst hinter dem Hügel erschienen waren, höher in den Himmel. „Das muss es sein“, dachte der Leitwolf für sich, „das sagenumwobene Weltwunder.“
    Am höchsten Punkt hielt er inne, nun sah man eine imposante Stadt dort in der Ebene liegen, umringt von einer gewaltigen Mauer, die Tore größer und dicker als alle anderen, die er bisher gesehen hatte. Und inmitten dieser Stadt ragten die 2 himmelhohen Türme empor, die sie bereits beim erklimmen der Anhöhe sehen konnten. Ein Raunen ging durch die Runde, einen solchen Anblick hatte wahrlich noch keiner von ihnen gehabt..
    Da kam aus dem nahen Wald ein noch junger Wolf herausgerannt. „Isegrim! Isegrim! Endlich seid ihr alle da, ich habe dort im Schatten der Bäume auf euch gewartet, um euch in die Stadt zu geleiten.“ Hermes, der Botenwolf, war schon vor einigen Tagen mit einer Schar Wolfskriegern und massig Nahrung bei den Verbündeten eingetroffen, um die zahllosen Angriffe abwehren zu helfen.
    „Ist diese Stadt nicht phantastisch?! Als ich das erste mal hierher kam dachte ich, ich schlafe noch und habe einen wundervollen Traum!“
    „Ja“, erwiderte Isegrim, „Ja, das ist in der Tat ein phantastischer Anblick. Unglaublich, was die Menschen fähig sind zu erschaffen! ….
    Sag, Hermes, war die Schlacht so heftig und glorreich, wie wir es erwartet hatten?“
    „Oh ja, es war eine große Schlacht. Seit 3 Tagen sind hunderte von Mannen damit beschäftigt, die Leichen wegzuschaffen. Es war einfach unglaublich! Noch nie habe ich solch eine Masse an Kriegern gesehen, doch die Mauern haben standgehalten, die Angreifer konnten nicht den geringsten Schaden an der Stadt anrichten. Aber das wird heute Abend alles noch ausführlichst erzählt werden, ein großartiges Fest ist gerade in Vorbereitung. Lass uns nun gehen.“
    Der Alte nickte, der Tross setzte sich in Bewegung und folgte Hermes in Richtung der Stadt, die sich nun immer grandioser vor ihnen erhob. Bald erreichten sie das imposante Haupttor, wo schon einige Menschenfreunde warteten, Isegrim und seine Gefolgschaft zu emfangen.
    „Herzlich Willkommen in 0-GEZ City!“ rief der Stadthalter.
    „Isegrim, lass Dir und Deinem Rudel von Herzen danken! Und nun seht, was ihr ermöglicht und verteidigt habt.“ Eine ausschweifende Geste untermalte seine Sätze. „Hermes wird euch vor dem Fest noch etwas herum führen und euch euer Quartier zeigen, er kennt sich ja mittlerweile schon etwas aus.“ Er tätschelte nun Hermes den Kopf, während er sprach.
    „Danke Arminius. Es war uns eine Ehre, euch behilflich sein zu können!“
    Und so zogen sie die nächsten Stunden durch die blühende Stadt - vorbei an pompösen Häusern, über graziös verzierte Brücken, die den türkis schimmernden Fluss überspannten, durch märchenhafte Alleen, entlang dem prachtvollen Palast und der dazugehörigen Schatzkammer, und schließlich standen sie davor, trauten ihren Augen nicht:
    Das Weltwunder! Jenes sagenumwobene Gebäude, von dem sie alle schon in den Geschichten ihrer Vorfahren gehört hatten. Und wie in den Geschichten beschrieben, war es so phantastisch, so unglaublich, so wunderhaft, dass es mit Worten nicht ausreichend wiedergegeben werden kann.
    Sie alle standen da – vor Ehrfurcht erstarrt – und starrten es an, musterten jede Einzelheit: jede Skulptur, jeder Fensterbogen, ja jeder einzelne Stein schien seine eigene ganz besondere Beschaffenheit und Struktur zu haben.
    „Unglaublich!“ stieß Isegrim wieder und wieder vollkommen überwältigt aus.
    „Ja, nicht wahr?“ sein alter Freund von den Plantagenverwaltern stand plötzlich neben ihm, bis über beide Ohren grinsend und den Blick offensichtlich schon etwas vom Met umnebelt.
    „Vor wenigen Stunden wurde der Bau vollendet … und sieh Dir das an:“ fuhr er voller Elan fort „Die Wappen aller beteiligten Allianzen sind um das Eingangstor herum angebracht. ’Auf dass alle, die dieses Prachtstück der Baukunst ermöglicht haben, niemals in Vergessenheit geraten’, so hat es Armin vorhin gesagt.
    Ise, altes Haus, wir sind unsterblich!“
    Daraufhin stürzte er den Inhalt seines Bechers in einem Zug hinunter und entschwand in Richtung Met-Stand.
    Er sollte an jenem Abend nicht der einzige bleiben, der sich mit Begeisterung den kulinarischen Genüssen hingab, die aufgeboten wurden, bei der Feier der Fertigstellung des überwältigendsten Bauwerks, das die Travianwelt jemals zu Gesicht bekommen hatte…

    RPG off:
    Danke nochmal an alle,
    - die diese Runde spannend gemacht haben
    - die mich hier mit schönen Kurzgeschichten vergnügt haben
    - mit denen man sich ingame nett unterhalten konnte, auch wenn man sich grade die Köppe eingehauen hat^^
    - unsere Bündnispartner – ihr wart/seid die Besten!

    Glückwunsch an GEZ zum Sieg!

    Lassen wir die Korken zum Abschied knallen, vielleicht sieht man sich in anderen Welten wieder!
    Geändert von olkaresbu (24.07.2006 um 09:58 Uhr)
    w1.1 DW - w1.2 UNITED - w5.1 =[CBS]=

    sehr guter Post zum Thema GOLD

    PS: GOLD ist doof

Seite 2 von 2 ErsteErste 12

Ähnliche Themen

  1. Kampfberichte
    Von rabbit007 im Forum Archiv für Fragen
    Antworten: 15
    Letzter Beitrag: 28.07.2010, 15:16
  2. WW Kampfberichte
    Von Haegar im Forum Archiv für Welt 6 II
    Antworten: 6
    Letzter Beitrag: 03.09.2009, 22:04
  3. Ade kampfberichte
    Von Trivi im Forum Archiv für speed VIII
    Antworten: 8
    Letzter Beitrag: 25.08.2009, 23:18
  4. Neues Thema vom einem alten Thema
    Von Mr.Speed im Forum Archiv für speed IV
    Antworten: 32
    Letzter Beitrag: 16.04.2008, 03:31
  5. Kampfberichte
    Von Boxer111 im Forum Archiv für Fragen
    Antworten: 6
    Letzter Beitrag: 11.06.2007, 19:41

Lesezeichen

Forumregeln

  • Es ist dir nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
  • Es ist dir nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
  • Es ist dir nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
  • Es ist dir nicht erlaubt, deine Beiträge zu bearbeiten.
  •