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Thema: [Wettbewerb] Die Abenteuerreise durch Travian geht weiter!

  1. #1
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    Standard [Wettbewerb] Die Abenteuerreise durch Travian geht weiter!



    Salve Krieger!

    Furchtlose Männer und Frauen Travians!

    Vor einiger Zeit haben viele von euch unseren namenlosen Helden begleitet, welcher einer Mutter in Begleitung ihrer Tochter half, um ihren Sohn zu retten. Der Teil der Reise liegt also hinter euch...

    Nun ist es wieder so weit, noch einmal braucht der Held logisches Denken und Weisheit, um die vor ihm liegenden Hürden zu überwinden, auf seinem Weg zum größten Schatz, den es in der Travian Welt je gab.

    Ab heute werden wir täglich um 12:00 Uhr eine Aufgabe im Forum veröffentlichen. Ihr habt dann 24 Stunden Zeit, um diese zu lösen. 5 zufällige Teilnehmer mit der richtigen Lösung erhalten jeweils 30 Gold. 5 zufällige Spieler die alle 7 Aufgaben richtig gelöst haben, erhalten jeweils 150 Gold.

    Um teilzunehmen, müsst ihr nur die richtige Lösung zur Tagesaufgabe veröffentlichen, eure Spielwelt und euren Accountnamen angeben. Damit die Aufgabe auch für alle spannend bleibt, werden eure Antworten erst am nächsten Tag freigeschaltet, wenn die nächste Aufgabe veröffentlicht wird.
    Moony
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  2. #2
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    Standard Die Baumeister – Tag 1


    Die Sonne war schon fast untergegangen, als endlich die ersten Karren am fernen Horizont auftauchten. Der leitende kaiserliche Architekt, Lucius Tarquinius Lepidus, der auf einem Baumstumpf auf sie gewartet hatte, gähnte faul vor sich hin und begann, die Karren zu zählen. Eins, zwei, drei ... nach dem 26. Karren kam er bereits durcheinander, doch wen kümmerte es: Ganz offensichtlich war die Händlerkarawane endlich hier und brachte die Rohstoffe, die für den Bau des neuen Dorfes benötigt wurden.

    Der Zeitpunkt hätte nicht besser sein können. Dem Dorf waren bereits vor drei Tagen die Rohstoffe ausgegangen. Deshalb verbrachten auch die meisten Soldaten der für den Bau verantwortlichen Kohorte den Großteil ihrer Zeit mit Müßiggang, Trinkgelagen und absoluter Langeweile vor lauter Nichtstun. „Obwohl“, dachte Lucius Tarquinius, „auch wenn die Soldaten Tag und Nacht auf der Baustelle zu tun haben, Zeit für guten Wein, Lieder und Feste finden sie irgendwie immer ... Wo nehmen sie nur die Kraft dafür her? Aber die Jugend weiß eben wenig über Kummer, Müdigkeit und ... nun ja, die ganzen anderen Leiden, die sie aufgrund ihres Alters noch nicht kennen können.“

    Lucius Tarquinius stieß einen Botenjungen, der neben ihm saß und eingenickt war, mit dem Ellbogen an und befahl ihm:

    „Suche den Zenturion der Baumeister-Kohorte auf. Sage ihm, dass die Karawane mit den Rohstoffen aus der Hauptstadt eingetroffen ist.“
    Der Junge nickte und machte sich sofort leichten Fußes auf den Weg. „Ja, ja, die Jugend ...“, dachte der leitende Architekt erneut.

    Er ließ seinen Blick zu einer riesigen Baustelle hinübergleiten, die so groß wie ein ganzes Dorf war. Die besten römischen Traditionen wurden bei der Erbauung berücksichtigt: Steinmauern, präzise Gebäude. Ordentliche Reihen von Zelten, in denen die Wachen lebten. Die Garnison war noch nicht sehr groß, etwas kleiner als eine Legion. Die Anzahl der Soldaten ergab jedoch eine schöne Zahl: 5.555. Außerdem waren die Truppen perfekt ausgeglichen. Ein Imperianer pro zehn Legionäre, ein Equites pro fünf Imperianer und ein Equites Caesaris pro neun Equites Imperatoris. Zudem wurde in der Werkstatt bereits die Produktion von Belagerungswaffen aufgenommen.

    Aufgabe:
    Finde heraus, wieviele Truppen von jedem Typ (Legionäre, Imperianer, Equites Imperatoris und Equites Caesaris) sich momentan in dem römischen Dorf befinden. (Belagerungswaffen werden nicht mitgezählt)

    Eure Antworten könnt ihr hier posten.
    Moony
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  3. #3
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    Standard Die Baumeister - Tag 2


    Als die Handelskarawane schließlich am Ruheort unseres Patriziers ankam, war der Botenjunge bereits zu ihm zurückgekehrt und wartete auf weitere Befehle.

    „Ah, da ist er ja!“ „Salve, Lucius!“ hörte er eine vertraut klingende Stimme aus dem Inneren des ersten Karren heraus sagen.

    Der leitende Architekt schaute genauer hin und erkannte, dass der Anführer der Handelskarawane sein alter Sparringspartner, Mark Atilius, war – ein Junge, der früher in der Nähe des Familienanwesens von Tarquinius Lepidus gelebt hatte.

    „Nobler Lucius oder zumindest ehrbarer Lucius“, korrigierte ihn der Architekt, um wichtig zu erscheinen – natürlich völlig erfolglos. „Ich bin der kaiserliche Architekt, nicht irgendein namenloser Bauer.“
    „Du bist ein Tölpel“, lachte sein Jugendfreund ihn aus. „Und bist immer einer gewesen.“ „Freut mich, dass du dich nicht großartig verändert hast.“

    „Und du hast wohl noch nie etwas von Höflichkeit und Taktgefühl gehört“, murmelte Tarquinius vor sich hin, „eines Tages wirst du dafür bezahlen müssen.“

    „Lucius, mein Freund“, unterbrach ihn Mark Atilius. „Wir hatten unser letztes Mahl beim letzten Sonnenuntergang. Jetzt geht die Sonne schon wieder unter, und alles, was wir zu uns genommen haben, ist ein Schluck Wasser. Lass uns die Fracht zählen und dieser Ungerechtigkeit zu Leibe rücken.“

    „Du hast Recht“, stimmte der Architekt zu und drehte sich zum Botenjungen um. „Hol unsere Schriftrollen!“
    Der Junge brachte Tarquinius einige Schriftrollen, die gemeinsam in einer hölzernen Truhe aufbewahrt waren. Die einzelnen Schriftrollenstapel waren in Leder gebunden und mit mehreren Bronzestäben markiert.
    „Was ist das?“, fragte Mark Atilius und zeigte auf die Stäbe.

    „Die Nummern der Ordner“, antwortete Tarquinius Lepidus. „Ein Stab für den ersten Ordner, der zweite markiert den zweiten Ordner, und so weiter. Jetzt müssen wir den achten Ordner markieren. Drei Stäbe sind bereits hier. Bitte ordne diese anderen zwei so an, dass sie acht ergeben.“
    Der Architekt gab Mark Atilius zwei Bronzestäbe, die identisch mit denen waren, die bereits am Schriftrollenordner angebracht waren, und ging fort, um mit dem Zenturio der Baumeister-Kohorte zu sprechen, der bereits auf weitere Befehle wartete.

    Aufgabe:
    Hilf Mark Atilius bei der Aufgabe, die der Architekt ihm gestellt hat.

    Eure Antworten könnt ihr hier posten.
    Moony
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  4. #4
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    Standard Die Baumeister - Tag 3


    Endlich war auch der letzte Karren gezählt und in die Schriftrolle eingetragen. Lucius Tarquinius Lepidus ließ etwas Wachs auf die Liste tropfen und drückte seinen Siegelring hinein, um die Zahlen zu bestätigen.

    „Nun gut, jetzt zeig mir noch deine Belegdokumente zur Gegenprüfung,“ bat er Mark Atilius. „Ich hoffe, es stimmt soweit alles?“
    „Also genau genommen, ...“ Mark Atilius zögerte etwas und antwortete dann: „Es fehlen sechs Karren mit Eisen“. „Die Achsen der Karren brachen alle auf einmal, und wir mussten die Fracht an Ort und Stelle zurücklassen.“
    „Sechs Karren?“, fragte Tarquinius Lepidus argwöhnisch.
    „Ja, sechs Karren“, bestätigte sein alter Freund. „Und drei Karren Lehm.“
    „Lehm also auch?“, rief der Architekt ungeduldig.
    „Ja, Lehm auch“, bestätigte der Karawanenführer. „Und fünf Karren Getreide.“
    Es wurde totenstill. Der leitende kaiserliche Architekt schaute die Handelskarawane kummervoll an.

    „Was hast du mit den Karren gemacht, Mark?“ Tarquinius fragte ihn ganz unverblümt.
    „Die Herrscher angrenzender Regionen haben sie genommen“, gab Mark Atilius zu. „Sie haben sie im Gegenzug für eine sichere Durchreise gefordert.“
    Ihr Gespräch wurde erneut unterbrochen. Ein Horn erschallte über dem Land.

    „Der Präfekt scheint den Stadtrat zu einem dringenden Treffen zusammenzutrommeln.“ Tarquinius runzelte die Stirn. „Ich muss los.“
    Kurz darauf hatte sich der ganze Stadtrat in der Haupthalle der Residenz versammelt, und der Präfekt begann umgehend mit seiner Ansprache.
    „Wie ihr alle wisst, befinden wir uns hier in Grenznähe. Vor zehn Minuten erhielt ich eine Nachricht von einem unserer Späher. Die Neuigkeiten, die er brachte, sind äußerst wichtig und machen ein sofortiges Handeln erforderlich. Einer unser Erzfeinde, die Stadt der Gallier ist auf dem Weg hierher, um uns anzugreifen. Sie haben eine riesige Armee mit Rammböcken und Katapulten ausgesandt. Zuallererst müssen wir daher unsere Verteidigung organisieren. Außerdem ist die beste Verteidigung immer ein Gegenangriff. Ich schätze, wir können ihr Dorf zerstören, bevor ihre Armee hier überhaupt eintrifft. Angesichts ihrer Geschwindigkeit können wir davon ausgehen, dass sie in zehn Stunden hier eintreffen werden. Der Architekt, der Götter sei Dank, hat bereits einen Turnierplatz gebaut. Außerdem ist dieser schon zu einem Viertel ausgebaut. Unsere Chancen stehen also nicht schlecht, dass unsere Katapulte bei dem Dorf der Gallier eintreffen, bevor deren Armee hier ist. Die Zenturios benötigen zudem 30 Minuten, um den Plan vorzubereiten, und wir brauchen zwei weitere Stunden, um unsere Armee zu versammeln und den Angriff zu starten! Lasst uns also keine Zeit mehr verlieren!“

    Aufgabe:
    Kann das Dorf der Gallier mit den römischen Katapulten zerstört werden, bevor die Gallier angreifen? Wie groß ist der Zeitunterschied? (Server: RoA, 2-Fach-Speed. Bitte beachte, dass sich der Turnierplatz auf RoA-Spielwelten stärker auf die Geschwindigkeit auswirkt als auf normalen Servern).

    Eure Antworten könnt ihr hier posten.

    Hinweis: Das Wettbewerbsforum wurde auf moderiert gestellt, ihr könnt eure Antworten also hier posten, seht sie aber nicht. Sie werden erst morgen früh freigeschaltet.

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  5. #5
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    „Und so marschierten unsere Truppen zum Dorf der Gallier, und was haben wir dort vorgefunden?" Diese Barbaren hatten keinen einzigen Soldaten zur Verteidiung ihres Dorfes zurückgelassen! Zivilisten waren auch kaum anzutreffen. Wir beschlossen dennoch, das Dorf zu zerstören, nur um ihnen eine Lektion zu erteilen. Jetzt sind sie gezwungen, weiter in den Norden zu ziehen. Und die Truppen dieser Gallier haben es noch nicht einmal bis zu unserem Dorf geschafft. Entweder haben sie sich verirrt oder sie haben beschlossen, nicht anzugreifen, weil ihr Dorf bereits zerstört war.“ Lucius Tarquinius Lepidus teilte seinem Freund Mark Atilius diese Neuigkeiten mit.
    „Unglaublich, was für ein großartiger Sieg! Und ganz ohne Verluste!“ Der Karawanenführer hüpfte vor Begeisterung auf und ab.
    „Ja, ganz ohne Verluste“, bestätigte der Architekt. Da schmunzelte er plötzlich vor sich hin und fügte hinzu: „Natürlich nur, wenn wir unseren lieben Quästor Quint Oppius Sabius nicht berücksichtigen“.
    „Aber was kann ihm bei einem so ereignislosen Raubzug bloß passiert sein?“ Atilius war wirklich überrascht.
    „Er hatte zu viel Wein getrunken, ist durchs Lager getorkelt und hat sich dabei ein Bein gebrochen“, antwortete Tarquinius.
    „Für dieses Verhalten wird er ja wohl seine Stellung verlieren, oder?“, fragte der Karawananführer.
    Der leitende Architekt runzelte die Stirn und sagte kein Wort.
    „Nein“, antwortete er nach einer langen Pause. „Er ist der Sohn unseres Präfekten. Nur deshalb wurde er überhaupt Quästor. Nicht aufgrund seiner „herausragenden“ Fähigkeiten und seines Fachwissens.“
    „Oh ...“, war alles, was Mark Atilius dazu sagen konnte.
    „Ha, Mark“, fuhr der Architekt fort. „Wenn du wüsstest, wie sich das Imperium aufgrund solcher „Söhne“ verändert ...“
    Es wurde totenstill.
    „Unsere Familie schafft immer alles aus eigener Kraft, auch wenn wir Patrizier sind.“ Tarquinius durchbrach erneut die Stille: „Meine Geschwister und ich ... Wir alle dienen dem Kaiser gut und werden dafür vom Volke Roms respektiert.“
    „Oh!“ Dieses Mal schnappte Mark respektvoll nach Luft. „Und wie viele Brüder und Schwestern hast du?“
    „Ich habe genauso viele Brüder wie Schwestern“, lächelte der Architekt. „Aber meine Schwester hat doppelt so viele Brüder wie Schwestern.“

    Aufgabe: Wie viele Brüder und Schwestern hat Lucius?

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  6. #6
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    Standard Die Baumeister - Tag 5


    Es war ein warmer sonniger Tag. Lucius Tarquinius und Mark Atilius saßen auf einem Baumstumpf und ließen sich die Sonne aufs Haupt scheinen.
    „Eine Frage, Lucius“, sagte der Karawanenführer auf einmal. „Wenn das hier eine Grenzstadt ist, dann sollte es doch auch gallische und germanische Händler hier geben, oder? Ich würde gerne ein paar Mitbringsel mit nach Hause nehmen und bin mir ziemlich sicher, dass wir solche Händler bei uns in den zentralen Regionen nicht finden würden.“
    „Ja, du hast Recht“, stimmte der Architekt zu. „Siehst du die Stadthalle da drüben? In dieser Richtung findest du einen Marktplatz, auf dem nur Germanen und Gallier handeln. Beachte aber, dass die einheimischen Stämme uns Römer nicht besonders mögen. Die Germanen sind sehr aufrichtig, sie lügen niemals. Die Gallier sind das genaue Gegenteil – sie sagen niemals die Wahrheit. Ich kann dich allerdings nicht begleiten, ich muss meinen Baumeistern Anweisungen geben.“

    Mark Atilius begab sich zum Marktplatz. Er fand ihn auf Anhieb. Dort suchte er einen Schmied auf, wo er sich ein paar Eisenmesser und andere Ausrüstungsgegenstände ansah. Außerdem besuchte er einen Töpfer mit seinen verzierten Töpferwaren sowie einen Schreiner, der wunderschöne Holzfiguren verkaufte. Beim Besuch in einer Bäckerei bemerkte er dann, dass er seine Geldbörse in einem der anderen Geschäfte liegen gelassen hatte. Atilius eilte schnell zurück und sah, wie sich die drei Händler miteinander unterhielten.

    „Entschuldigt bitte, ehrenwerte Händler, aber ich habe mein Geld in einem eurer Geschäfte vergessen.“
    Die Händler sahen sich gegenseitig an.
    „Der Töpfer ist selbstverständlich Gallier, aber du hast dein Geld beim Schreiner liegen gelassen“, sagte der Schmied zu ihm.
    „Der Schmied und der Schreiner gehören übrigens zum gleichen Volk“, fügte der Töpfer hinzu.
    „Der Töpfer spricht die Wahrheit“, stimmte der Schreiner zu. „Aber du hast dein Geld bei ihm liegengelassen.“
    Mark Atilius überlegte eine Weile. „Was hatte Lucius noch einmal gesagt? Germanen lügen nie, Gallier lügen immer? Wie finde ich jetzt heraus, wer Germane ist und wer Gallier?“, fragte sich der Karawanenführer.

    Aufgabe:
    Hilf dem Karawanenführer dabei herauszufinden, welchem Volk die Händler jeweils angehören, und wo er sein Geld liegen gelassen hat.

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  7. #7
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    „So habe ich also herausgefunden, wo ich mein Geld liegen gelassen hatte“, beendete Mark Atilius seine Geschichte.
    Die beiden Freunde saßen vor dem Kamin im Haus des Architekten und aßen Pflaumen.
    „Du bist wirklich schlau und hast alles richtig gemacht“, sagte Lucius anerkennend. „Wann reist du nochmal ab?“
    „Weißt du, Lucius“, gestand Mark Atilius plötzlich. „Ich werde die Handelskarawanen nicht mehr anführen.“
    Tarquinius hob seinen Blick von der letzten Pflaume auf dem Teller und schaute seinen Freund überrascht an.
    „Warum?“, fragte er.
    „Weißt du, ich bin mit den Karawanen gereist, seitdem ich ein kleiner Junge war. Ich habe alle Regionen bereist, doch gesehen habe ich nichts. Als Karawanenführer kannst du dich nicht wirklich weit von den Wagen entfernen ... Verflucht nochmal!“ Mark war ganz aufgeregt. „Außerdem wollte ich schon immer alleine reisen, ganz ohne Begleitung. Verstehst du?“, fragte er.
    Lucius Tarquinius Lepidus dachte eine Weile nach.
    „Und hast du schon entschieden, wo die Reise hingehen soll?“, fragte der Architekt.
    „Ich habe vor einiger Zeit eine Schriftrolle gekauft, einen Auszug aus dem Tagebuch eines Ratsmitglied, dem Kommandanten der verlorenen Legion. In dem Text ist von Schätzen die Rede, die sie in einem fernen Raubzug irgendwo am Ende der Welt erbeutet haben,“ antwortete Mark. „Ich habe es jedoch noch nicht geschafft, den Text zu entziffern, den der Kommandant ganz komisch verschlüsselt hat. Kannst du ihn dir vielleicht einmal anschauen?“
    Der Architekt nahm seinem Freund die alte Schriftrolle aus der Hand. Schnell überflog er die Geschichte der verlorenen Legion und fand sofort, wovon der Karawanenführer gesprochen hatte.
    „Mir scheint, du wurdest betrogen, Mark“, sagte er und lachte kurz auf. „Das ist absoluter Hokuspokus!“

    „Wir waren auf dem Weg von -.-. .- . ... .- .-. . .- nach --. .... . .-. .-.. .- , als wir einen Konvoi trafen, der von .--- . .-. ..- ... .- .-.. . -- nach . -... ..- .-. .- -.-. ..- -- reiste. Sie erzählten uns von einem Aufstand, der in unserer Heimatstadt ausgebrochen war. Daher beschlossen wir, so schnell wie möglich dorthin zurückzukehren, und versteckten das Gold fünf Felder westlich von der nächstgelegenen Stadt der römischen Wache.“

    Aufgabe:
    Entschlüsselt die Nachricht.

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  8. #8
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    Die Baumeister – Tag 7

    Als der Karawanenführer schließlich in der Stadt ankam, in deren Nähe sich das Gold befinden sollte, war es bereits stockdunkel. Schnell fand er eine Taverne, in der mehrere Gäste gerade einen Streit anzettelten. Der Karawanenführer, der solche Situationen gewöhnt war, drängte sich mitten in die Menge hinein.
    „Leute, nicht jeder Streit sollte mit Fäusten beigelegt werden! Vielleicht kann ich ja irgendwie helfen?“, fragte er.
    Die Menschemenge öffnete sich. In der Mitte des Kreises sah Mark Atilius zwei Haufen. Einer bestand aus drei übereinander gestapelten Männern, die um die Wette schnarchten, und auf dem anderen häuften sich diverse Waffen.

    „Die Sache ist die“, sprach einer aus der Menge. „Brannohen, Grathlon und Aurelius – unsere drei neuen Rekruten – haben heute zu viel Wein getrunken. Jetzt müssen wir sie mit ihren Waffen nach Hause tragen, können uns aber nicht mehr genau daran erinnern, was genau welchem der drei Rekruten gehört.“

    „Ihr erinnert euch also an gar nichts?“, fragte Atilius.
    „Na ja, so in etwa“, antwortete die gleiche Person. „An ein paar Dinge erinnern wir uns schon noch.“
    Und dann begannen alle, auf einmal zu sprechen.
    „Grathlon ist der größte von den dreien!
    Und der Schwertkämpfer ist größer als der Pikenier, das ist ganz sicher.“
    „Brannohen macht sich immer über die Kämpfer lustig, die ein Schwert oder eine Pike tragen!
    Der Keulenschwinger und der mit dem Kriegsbeil streiten immer, und Grathlon stiftet dann immer wieder Frieden zwischen den beiden.“
    „Ja, und Brannohen kann weder mit einem Stab noch mit einem Kriegsbeil etwas anfangen!“
    „Kannst du uns bitte helfen?“

    „Nun gut. Diese Informationen reichen, um zu entscheiden, welche Waffen zu welchem Rekruten gehören“, erklärte Mark Atilius. „Ich löse euer Problem.“

    Aufgabe:
    Auf dem Haufen liegen sechs verschiedene Waffen: eine Pike, ein Schwert, eine Keule, ein Kriegsbeil, ein Stab und ein Kriegshammer. Die drei neuen Rekruten besitzen jeweils zwei Waffen. Welche Waffen gehören zu welchem Rekruten?

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  9. #9
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    Die Baumeister - Ergebnis und Bekanntgabe der Gewinner


    Letzten Endes erreichte Mark Atilius den Ort, an dem die Schätze laut Aussage des Tagebuchs des Kommandanten der verlorenen Legion versteckt waren. Er hatte bereits ein tiefes Loch gegraben, jedoch noch keinen Hinweis auf den Schatz gefunden. Der ehemalige Karawanenführer gab die Hoffnung aber noch nicht auf und arbeitete verbissen weiter. Plötzlich hörte er ein leises Summen. Mark hob den Blick und sah einen sehr alten Mann, der sich äußerst interessiert ansah, was er da machte.

    „Junger Mann, darf ich fragen, was du da machst?“, fragte der alte Mann.
    „Nichts ist besser für die Gesundheit als regelmäßige Bewegung an der frischen Luft“, etwas Besseres war Mark auf die Schnelle nicht eingefallen.
    „Netter Versuch“, stimmte der alte Mann gut gelaunt zu, „die Luft in deinem Loch da unten ist bestimmt so richtig frisch. Lass dir aber gesagt sein, dass sich das Gold der verlorenen Legion nicht hier befindet.“
    „Nicht hier?“, stieß der Karawanenführer hervor.
    „Genau, hier wirst du es nicht finden“, bekräftigte der Mann erneut. „Es war auch nie hier.“
    „Was soll das heißen?“ Mark schaute erstaunt drein und nahm die Schriftrolle heraus. „In dem Tagebuch steht aber ...“
    „Oh, du hast mein Tagebuch? Lass mich mal sehen“, sagte der alte Mann ganz aufgeregt und lachte.
    „DEIN TAGEBUCH?“, der Karawanenführer starrte den alten Mann sprachlos vor Staunen an.
    „Das ist eine lange Geschichte ...“ Der Mann war tief in Gedanken versunken, fuhr aber nach einiger Zeit fort. „Hör mal, willst du mir nicht ein Glas Wein kaufen? Dann erzähle ich dir auch den Rest der Geschichte über die verlorene Legion.“
    ***
    „ ... und dann kam der Konvoi an, und man sagte uns, dass unsere Stadt von einem gallischen Herrscher aus der Nachbarschaft erobert worden war, und dass dieser angekündigt hatte, uns bei unserer Rückkehr umgehend zum Schafott führen zu lassen“, beendete das ehemalige Ratsmitglied der verlorenen Legion seine Geschichte. „Und das Gold?“ „Das Gold befindet sich hier!“
    „Wo?“ Mark Atilius schaute verdutzt drein.
    „Hier, überall um dich herum!“, sagte der alte Mann und zeigte auf die unmittelbare Umgebung. „Wir haben das Gold dazu verwendet, unsere Stadt zu erbauen, vom ersten Stein bis zum letzten Dachziegel. Etwas Gold haben wir aber noch übrig. Was meinst du, wofür sollten wir es verwenden?“
    Der Karawanenführer zögerte nicht lange.
    „Weißt du, vor einiger Zeit hat mir mein Freund, der leitende Architekt, einmal gesagt, dass Verstand, Logik und strategisches Denken in diesem Imperium oft unterbewertet werden. Lasst es uns denjenigen geben, die mir mit dem Lösen der Aufgaben dabei geholfen haben, hierher zu kommen. Was mich angeht? Ich bin bereits einer der reichsten Männer der Welt. Alle Straßen des Imperiums stehen mir offen, und ich kann reisen, wohin auch immer ich will. Wer weiß, vielleicht treffen wir uns ja bald mal wieder! Auf ein Wiedersehen, Kommandant der verlorenen und gefundenen Legion! Und mögen die Götter Eure neue Stadt schützen!“
    Damit begab sich der Karawanenführer auf eine der berühmten römischen Straßen und marschierte auf der Suche nach neuen Abenteuern dem Sonnenuntergang entgegen.
    Ende.

    Und nun lasst uns 5 der Teilnehmer ehren, welche alle 7 Rätsel richtig gelöst haben und in den Genuss von 150 Gold kommen!

    • isso
    • kassl
    • Equivocarse
    • Lisha
    • Akik0


    Herzlichen Glückwunsch an euch! Das Gold wurde euch bereits gutgeschrieben.

    Gruß, Moony
    Moony
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