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Thema: [Wettbewerb] Geschichte des Stammesführers

  1. #1
    Community Manager Benutzerbild von Moony
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    Standard [Wettbewerb] Geschichte des Stammesführers

    Liebe Spielerinnen und Spieler,

    hier könnt ihr eure Geschichten veröffentlichen.

    Viele Grüße,
    Euer Travian Team
    Moony
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  2. #2
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    Standard Stammesführer

    Der Stammesführer hat sein ganzes Leben damit verbracht im Sinne seines Herrschers und mit Hilfe von starken Helden und riesigen Streitkräften andere Stämme zu überzeugen sich seinem Stamm anzuschließen.

    Nach Jahrelanger Belagerung und hervorragender Redekunst hat er es endlich geschafft einen anderen Stamm zu überzeugen sich seinem anzuschließen. Dafür wird er von seinem Herrscher reichlich belohnt und mit Gold überschüttet. Da der jahrelange Kampf den Stammesführer sehr müde gemacht hat, entschließt er sich mit dem Gold eine kleine Farm im eigenen Stamm zu errichten und eine Familie zu gründen.
    Geändert von Kaydouble (13.10.2014 um 10:49 Uhr)

  3. #3
    Travianer
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    Standard

    Der Stammesführer, der jahrelang für seinen Stamm und seinen König gekämpft hatte stand erneut vor den Toren eines Stammes. Der Kampf war äußerst anstrengend und verlange seine Opfer, er dauerte mehrere Tage und der Stammesführer überzeugte letztlich doch den Stamm davon sich seinen König anzuschließen. Durch diesen Erfolg wurde der Stammesführer zum Earl des Dorfes ernannt und ernte somit sehr viel Ansehen und Macht. Jedoch waren nicht alle Mitglieder davon überzeugt das es gut ist sich dem König anzuschließen und es kam zu einer Revolte. In der Revolte wurde der Stammesführer tödlich verletzt, jedoch behaupteten sie sich und konnten die Revolte niederstrecken und behielten somit das Dorf für den König. Nach ein paar Tagen verstarb der Stammesführer. Der König wurde über das ganze geschehen informiert und veranlaste das eine große Feier als Abschied des Stammesführer gehalten werden sollte. Die Feier war sehr prunkvoll und der König selbst kam zu der Feier und zolte dem Stammesführer seinen Respekt und hielt alle erforderlichen Bräuche um den Stammesführer in das Reich Thors eingehen zulassen.

    Der Stammesführer selbst beobachte diese geschehen, während er schon in Walhalla an den Tisch Odins saß. Odin sagte zu den Stammesführer: "Das ist ein angemessener Abschied von der Welt und sichere ihm einen Platz in Walhalla an der Seite seiner Vorfahren".

  4. #4
    Travianer
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    Standard Das Gedicht des Stammesführers

    Noch 10 Sekunden muss er bangen,
    möcht' so gern das Dorf erlangen.
    War so lange unterwegs,
    und freut sich nun 'nen Keks.
    5,4,3,2,1...
    Das Dorf ist endlich seins!
    Er hat sein Ziel erreicht,
    ein neues Dorf, ein neues Reich.
    Voller Schätze, voller Reichtümer
    und neben dran ein Teich.

    'Hoch die Tassen!' hört man ihn brüllen,
    und sieht wie sich die Gläser füllen.
    Heute arbeitet hier keiner mehr,
    der Weg war auch schon viel zu schwer.
    Nun wird gefeiert, gebaut wird morgen,
    macht euch da mal keine Sorgen!
    Langweilig ist das Feiern aber allein,
    drum lädt er sich paar Phalanx ein.
    Als Stammesführer hat man's nicht leicht,
    doch seine Ziele hat er stets erreicht.

    Was war das eine Nacht, ihr glaubt es kaum,
    so ein neues Dorf, das ist ein Traum.
    Schnell die Resi hochgezogen,
    ein Führer braucht ein' Sitz...ungelogen!
    Schnell noch die Einwohner motiviert,
    Zustimmung hoch - es hat funktioniert.
    Um die Gemüter zu beruhigen nach all dem Stress,
    fordert er vom Startdorf an, paar Ress'.
    Die Mauern hoch, Kaserne auch,
    Truppen baun', so ist der Brauch.

    Bald schon ist das Dorf sehr voll,
    Keulen, Pferde - ach wie toll!
    Noch paar Späher angefordert,
    ein bisschen Def ist auch geordert.
    So lässt sich's leben, sich ertragen,
    da kannst du alle Stammis fragen.
    Aka 20, Resi 10,
    Stammi forschen, so kanns gehn.
    Nun ist er auch nicht mehr allein,
    lädt sich eine Stammesführerin zu sich ein.
    2 Tage leben sie in Wonne,
    doch schon geht sie unter, die Sonne.

    Das Glück das konnt nicht lange halten,
    Frauen sind nunmal gespalten.
    Die Mauern wurden ihr zu eng,
    ihr Mann war ihr zu streng.
    So passiert es, dass sie eines Morgen,
    sich aus der Resi schleicht, ohne Sorgen.
    Nimmt sich ein paar Keulen mit,
    und geht mit schnellem Schritt.
    Ein neues Dorf ist nun ihr Ziel,
    dort baut sie ihr Domizil.
    Der Stammi, der erschreckt,
    die Frau, die Truppen - alles weg!

    So ist es nun mal bei den Germanen,
    das konnte man schon vorher ahnen.
    Sie bleiben nie am selben Ort,
    genug Kulturpunkte, dann sind sie fort.

  5. #5
    Travianer Benutzerbild von IchoTolot
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    Beitrag Der einsame Weg

    Der einsame Weg

    Er wachte auf, wie seit vielen Jahren war das Lager neben seinem leer. Leer und kalt. Der Morgen löste die Dunkelheit der Nacht ab. Aber er stand noch nicht auf.

    Heute war der Tag. Der Tag des Abschieds und der Tag des Neuanfangs. Sanftes Licht blitzte durch die Ritzen der Holztüre. Sie trafen seinen Körper. Er fühlte sich kalt an, schal. Er sieht langsam an sich herunter. Hatte seine Haut nicht bereits einen grauen Schimmer angenommen? Die Spuren des Alters?

    Er schließt wieder die Augen. Läßt in seinen Gedanken sein Leben noch einmal an sich vorbei ziehen. Seine Kindheit, behütet und friedlich. Seine Eltern, beide von stolzem Geschlecht. Die Ausbildung zum Krieger, hart, unbarmherzig aber edel. Seine ersten Schlachten, erfolgreich geschlagen. Die fast unlösbare Aufgabe die Edelsten der Edlen zu vereinen. Die Gründung der Allianz. Gemeinsam all diese schweren Aufgaben zu lösen, durch Einigkeit, Wertegefühl und Zusammehalt. Zu sehen wie sein Lebenswerk wächst und gedeiht. Auf dem Höhepunkt dieses Werk abzugeben an jüngere Krieger, welche es in seinem Sinne weiterführen.

    Er steht ein wenig behäbig auf, geht zum Spiegel, sieht die Spuren der Zeit in seinem Gesicht, die Furchen, welche seinen Mund umgeben. Er sieht die schimmernden Ringe unter seinen Augen, die ihn seit einiger Zeit jeden Morgen begrüßen. Welche er ertragen muss. An schlechten Tagen erfüllt ihn sein Spiegelbild mit Angst, an guten Tagen erfüllen ihn diese stummen Zeugen mit Stolz. Seine Augen sind matt, trübe und ein wenig leblos. Er sucht den alten Glanz, das Leben darin.

    Er wendet sich ab, kleidet sich, schaut mit den trüben Augen auf seine Rüstung, sein Schwert. Wieviele Kämpfe habe ich bestritten? Wieviel Leid habe ich erzeugt? Wieviel Gutes habe ich getan? Beim Anblick seines Schwertes kehrt der alte Glanz in seine Augen zurück, geht ein Ruck durch seinen alten Körper, straffen sich seine Muskeln und er fühlt noch einmal die Kraft und Würde vergangener Tage.

    Er kleidet sich an, rüstet sich und betrachtet sich erneut im Spiegel. Ja, dass ist er, der alte Stammesführer. Stolz richtet er sich auf und tritt aus seinem Haus. Die höher stehende Sonne legt eine merkwürdige Stimmung über das Dorf. Straffen Schrittes geht er Richtung Versammlungsplatz, vorbei am Palast, an der Schatzkammer, Schritt für Schritt.

    Von überall her kommen die Mitglieder seines Stammes. Die Krieger, die Weiber und die Kinder. Sie stehen stumm am Wegesrand. Schauen ihn an und wenn er auf ihrer Höhe ist verbeugen sie sich die Weiber ehrfurchtsvoll vor ihm. Die Kinder winken ihm zu und die Krieger salutieren mit Lanze, Schwert und Schild. Dies ist ihr Abschied. Still, ruhig aber voller Anerkennung und Dankbarkeit.

    So schreitet er weiter, erreicht den Versammlungsplatz. Wie oft hat er hier seine Krieger versammelt und sie als starke Gemeinschaft in die Schlachten geführt. Er blickt sich um und kurz schweifen seine Gedanken wieder in die Vergangenheit. Für Sekunden. Dann erblickt er seinen Nachfolger Eynar. Einen jungen, starken Recken. Er hat ihn viel gelehrt seinen ehemaligen Schüler. Kampfeskunst und Furchtlosigkeit, aber auch Weisheit und Güte. Er wird sein Werk weiterführen. Er wird Siege feiern aber auch Niederlagen erleiden. Aber er wird daran wachsen und irgendwann seine Gemeinschaft zum Bau des Weltwunders führen.

    Eynar hält sein treues Pferd für ihn bereit. In seinen Augen liegt ein wenig Wehmut. Er streckt die Hand mit dem Zaumzeug vor und überreicht es ihm. Wortlos nimmt er es entgegen, streicht sanft über die Nüstern und steigt schwungvoll in den Sattel.

    Er blickt sich noch einmal um. Schaut über sein Dorf, seine Freunde und seine Kämpfer. Er zieht sein Schwert, reckt es hoch in die Luft und grüßt ein letztes mal.

    Die Pforte des Walls öffnet sich und hocherhobenem Hauptes lenkt er sein Pferd dorthin. Leise ertönen die ersten Worte des alten Kampfliedes um langsam aber stetig lauter zu werden. Sie singen, sie singen für ihn und ihre Töne begleiten ihn bis weit in die Ebene hinaus.

    Dort im Norden, weit im Norden erheben sich eindrucksvoll und mächtig die dunklen Berge der unvergessenen Seelen. Dort liegt sein Ziel. Es ist der Ort zu dem jeder Stammesführer einmal gehen wird. Dort wird er die letzten Tage seines Lebens verbringen. In Einsamkeit, aber auch in Frieden. Er wird sich vorbereiten um den Gang zu den Göttern antreten zu können. Er wird zum Himmel auffahren und von oben die Geschicke der Menschen beobachten. Er wird am Tisch der Weisen sitzen, Stammesfürsten welche schon vor ihm gegangen sind.

    Alles wird so sein wie es seit Anbeginn der Zeit gewesen ist. Er hat seinen Teil beigetragen und ist froh, dass er die Last übertragen konnte.

    Es ist nicht einfach Stammesfürst zu sein, aber es ist eine ehrenvolle Zeit.
    Geändert von IchoTolot (13.10.2014 um 13:06 Uhr)

  6. #6
    Travianer
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    Standard Die kurze Geschichte der Stammesführer

    „Ich bin der Größte“, denkt sich jeder Stammesführer im Moment des Triumphes.

    Mein Herr wird sich freuen, ich habe ihm ein neues Dorf zu seinem Reich hinzugefügt.

    Was wird jetzt passieren? Werde ich Stadthalter? Reich belohnt? Bekomme ich einen Palast, Geschenke, Gold, Frauen, ein neues Kommando? Ich werde mein Leben in vollen Zügen genießen!

    Er schaut sich um, wo sein Palast wohl gebaut wird, wo jubeln ihm die Einwohner zu?

    Irgendwie verschwimmt die ganze Umgebung vor seinen Augen, er hört plötzlich nichts mehr, sieht nichts mehr.

    „Ich bin der Kleinste“, denkt er sich gerade noch. Und dann wird die Eins zu einer Null. Ciao!

  7. #7
    Travianer Benutzerbild von Punkoma
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    Standard Kein Plätzchen frei

    Puh, endlich geschafft. Da habe ich gute Arbeit geleistet. Die Römer sind aber auch so was von leicht zu überzeugen. Nachdem meine Kattas ihre Residenz niedergetrümmert haben, sind meine Kollegen und ich mit ein paar Fässern Bier aufgetaucht und haben diese auf ihren Versammlungsplatz gestellt. Schwupps waren die Fässer leer und die Römer voll und leicht davon zu überzeugen, das Kämpfen aufzugeben. Wie hätten sie auch, konnten sie doch kaum noch ihre Schwerter halten.
    Und was mach ich nun? Ich suche mir erstmal ein Plätzchen zum Schlafen, Ein Dorf erobern ist aber auch anstrengend.
    Da ist die Akademie. Mal reinschauen. Och nö, die forschen dort wie verrückt, ein Gebrabbel und Geblubber, da kann kein Germane anständig schlafen.
    Wie sieht es denn in der Schmiede aus? Oh nein, hier ist es ja noch lauter.
    Marktplatz, Kaserne, Stall, Hauptgebäude ... ein Gewusel und Geschreie, nein, auch nix für einen müden Krieger.
    Getreidemühle? Bäckerei? Sägewerk? Lehmbrennerei? Eisengiesserei? Was für ein Staub.Da bekommt man Hustenanfälle. Auch keine gute Voraussetzung für einen tiefen, erholsamen Schlaf.
    Dem Heldenhof bleib ich lieber fern. Der Held ist ein alter Schwätzer.Da komme ich nie zur Ruhe.
    Dem Trubel in den Lagern und Speichern geh ich auch besser aus dem Weg.
    Versammlungsplatz? Turnierplatz? Da schicken die mich ausversehen noch auf Tour. Das will ich auf gar keinen Fall.
    Gibt es denn in dem ganzen Dorf keinen Platz zum Ausruhen? Mir fallen die Augen zu, ich bin soooooooo müde.
    Was ist das denn? Habe ich da ein ruhiges Plätzchen gefunden? Ich bin so müde, ich schlafe erstmal nen paar Monate durch und lasse mich durch nichts stören.
    Wo ich mich VERSTECKt habe, verrate ich niemandem, auch nicht euch.
    Geändert von Punkoma (13.10.2014 um 14:00 Uhr)

  8. #8
    Travianer
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    Standard Die Geschichte und Hintergründe eines jeden Stammesführers

    Der Stammesführer wurde einst durch seine Tapferkeit und Kriegskunst, sowie auch seiner Redekunst vom Herrscher auserkoren. Tagtäglich muss er vor fremden Dörfern sprechen und sie davon überzeugen, dass es einen besseren Herrscher gibt, der ihnen im Zuge ihrer Unterwürfigkeit mehr Schutz und Großzügigkeit bieten kann. Je erfolgreicher der Stammesführer war, desto wichtiger und unerlässlicher war er für das eigene Reich.

    Der Stammesführer dient dem Herrscher als Werkzeug für die Reichserweiterung und ist somit eine wichtige Ressource in dessen Augen, denn was wäre ein Reich ohne Zuwachs und Reichsvergrößerung? Doch selbst dem Herrscher ist bewusst, dass selbst müde Knochen eines Tages zu Staub zerfallen und Jünglinge angelernt werden müssen, die den Part des Stammesführers übernehmen. Deshalb hatten die erfolgreichen Stammesführer im hohen Alter die Aufgabe als Lehrmeister tätig zu werden. Mehrere Jünglinge galten als Unterstützung des Stammesführers doch nur die Talentiertesten wurden dem Herrscher vorgeführt, um sie als Nachfolger der Stammesführer einzusetzen.

    Der Stammesführer kann nach der Ausbildung eines Jünglings selbst entscheiden wie er sein restliches Dasein fristet. Dabei fällt die Wahl meist auf Familie, falls Frau und Kinder auf den Stammesführer warteten oder auf die Wahl der Loyalität, im Sinne der ewigen Treue zum Herrscher, mit der Bestimmung bis zum Ende die Stammesführerposition zu übernehmen und im Kampf zu sterben.

  9. #9
    Travianer Benutzerbild von Tricia McMillan
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    Standard Häuptling Guntrams erster Abend im neuen Dorf

    "Puh, das ist ja wieder einmal gut gegangen", murmelte Guntram vor sich hin, nachdem der letzte Würdenträger des Dorfes gegangen war, das jetzt zum Reich der Königin Isabella gehörte. Seine Vorgänger hatten zwar schon gute Vorarbeit geleistet aber Guntram kam mal wieder viel später an. Wie meistens hatte er von Königin Isabella erst im letzten Moment erfahren, dass er zu diplomatischen Beitrittsverhandlungen aufbrechen soll. Er wusste, dass die Hauptstreitmacht wieder einmal Stunden vor ihm eintreffen und schon lange auf dem Heimweg sein wird, wenn er mit seiner Begleitung von 50 Mann am Ziel eintrifft. Aber in ihrer unendlichen Weisheit hatte Königin Isabella wieder mal ein Ziel gewählt, dessen Herrscher die Regierungsgeschäfte schleifen ließ, und so traf er auch diesmal wieder auf keinen Widerstand.

    Nicht alle seiner Kollegen teilten dieses Glück in der Vergangenheit. So mancher Adeliger verlor in Königin Isabellas Dienst sein Leben. Und auch Guntram hatte jedesmal einen riesigen Bammel, wenn Königin Isabellas Bote durch das Gartentor kam. Nicht, dass er ein kleiner, rundlicher Verwaltungshengst wäre. Nein, Guntram war ein stattlicher, durchtrainierter Mann mit rotbraunem Haar und einem langen Vollbart. Den Bart trug er seit seiner Zeit bei den Druiden, die ihn adoptiert hatten. Er war eigentlich ein Findelkind, dessen Herkunft nie richtig geklärt werden konnte. Außer einem Pergament mit seinem Namen, das bei ihm gefunden wurde, gab es keine Hinweise auf seine Vorfahren.

    Nun, der Abend war noch jung und so öffnete Guntram ein Monstertier und dachte darüber nach, was er wohl noch anstellen könnte. So oder so musste er noch mindestens einen Inspektionsrundgang durch das neue Dorf machen. Da müsste sich doch irgendwie das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden lassen. Rasch leerte er die Dose, schnappte sich sein Schwert, warf sich seinen Umhang über und verließ das Haus, nachdem er seiner Dienerschaft für den Rest des Abends frei gegeben hatte.

    Sein Haus lag an der Hauptstraße nicht weit vom Marktplatz entfernt und so dauerte es nicht lange, bis er im Dorfzentrum angekommen war. Die letzten Händler waren dabei ihre Waren einzupacken. Ein Fischhändler war im Streit mit einem Schmied über die Frische seiner Ware. "Komisch", dachte sich Guntram, "ob es wohl in ganz Gallien ein Dorf gibt, wo das nicht vorkommt?" Die meisten Leute beobachteten ihn, den neuen Statthalter. Manche grüßten sogar und insgesamt schien die Atmosphäre nicht sehr angespannt. Er stellte fest, dass es eine gute Entscheidung war, ohne Wache aufzubrechen. Das wirkt deeskalierend. Auf der anderen Seite des Platzes erblickte Guntram eine Taverne.

    Als Guntram eintrat, wurde es plötzlich still in dem Laden. Alle Blicke waren auf ihn gerichtet. Gemächlich durchschritt Guntram den Raum, sein Schwert fest in der linken Hand, bis er an der Theke angekommen war. "Eine Cervisia, guter Mann", wandte sich Guntram an den Mann hinter dem Tresen, der wohl der Wirt zu sein schien. Seit die Römer kaum noch zucken, sind viele Männer wieder in ihre Dörfer zurückgekehrt und so sah man in letzter Zeit immer mehr Männer ihren alten Berufen nachgehen. "Bitte schön, Euer Hochwohlgeboren", sagte der Mann, als er Guntram seine Cervisia reichte. Wie er diese Anrede hasste. Guntram war stolz darauf, dass er sich als Findelkind durch die Bildung, die er bei den Druiden genossen hatte, und seine Redegewandheit bis zum Häuptling hochgearbeitet hatte. Es war ihm zwar auch bewusst, dass er Glück hatte, bei den Druiden gelandet zu sein, statt bei irgendeinem Handwerker, der ihn als billige Arbeitskraft missbrauchte, trotzdem war sein Aufstieg bei Hofe ein gehöriges Stück Arbeit gewesen. "Ach lasset doch diese förmliche Anrede, guter Mann. Mein Name ist Guntram. Mancher nennt mich den Monsterjäger. Auf die Gesundheit." Der Geräuschpegel nahm langsam wieder zu. Guntram nahm einen tiefen Zug aus dem Krug und wischte sich den Schaum vom Bart.

    Da erblickte er an der Ecke der Theke eine Frau, die ihn zu mustern schien. Sofort erhellte sich sein Gesicht. Er nickte ihr zu und hob seinen Krug, um noch einen kräftigen Schluck zu sich zu nehmen. Sie lächelte verlegen. Er winkte sie zu sich herüber. Verschämt, mit leicht gebeugtem Kopf, kam sie seiner Aufforderung nach.
    "Was macht eine Schönheit wie ihr in einer Spelunke wie dieser um diese Zeit? Solltet ihr nicht daheim am Herde stehen und die Familie versorgen?", fragte Guntram ehrlich interessiert.
    "Habt Dank für die wohlfeilen Worte, edler Mann, aber auf mich wartet niemand, seit mein Mann von den Römern abgeschlachtet wurde", antwortete sie.
    "Ihr seid Witwe?", erwiderte er erstaunt.
    "Ja, so nennt man das wohl" antwortete sie schnippisch.
    "Verzeiht, es lag mir fern Euch zu kränken", erwiderte er kleinlaut. "Würdet ihr eine Cervisia als Entschuldigung akzeptieren?"
    "Wenn ich ehrlich sein darf, wäre mir ein Teller Suppe lieber", war ihre Antwort.
    "Da ich auch noch nicht zu Abend gegessen habe, bitte ich Euch, heute Abend mein Gast zu sein", sagte Guntram und wies auf einen freien Tisch.
    "Aber mein Herr, ich kann mich unmöglich in diesem Aufzug zu Euch gesellen."
    "Ach papperlapapp", winkte Guntram ab, "ich komme selbst aus einfachen Verhältnissen und außerdem sind wir nicht bei Hofe. Wirt, bring uns was zu essen."
    Und so verbrachte Guntram seinen ersten Abend in Königin Isabellas neuem Dorf in sehr angenehmer Gesellschaft. Sie aßen, tranken und lachten, während Guntram aus seinem Leben als Adeliger erzählte. Zum Beispiel, wie er mal wieder viel zu spät in einem Dorf ankam und dort die Residenz schon wieder stand. Also zog er unverrichteter Dinge wieder ab und ging Monstertiere jagen. Als die Sperrstunde nahte, stützten die beiden sich gegenseitig und begaben sich zu Guntrams Unterkunft wo sie dann........

    Alles weitere überlasse ich Eurer schmutzigen Phantasie
    Geändert von Tricia McMillan (13.10.2014 um 14:56 Uhr)
    Willfähriges Mitglied des Fefe-Zeitbinder-Botnets

    w1 09/10 Trillian DAPH..........................Org 09/10 BlackAngel TdD, Opus
    w1 10/11 Watcher ~V~, DS..................Org 10/11 Abrafax1 IndeX
    tc11 12 Trillian DAPH............................ORG 11/12 Trimurti DT
    tcx8 12/13 DieSchonWieder -US-...........3xOrg 12 Insomnia DD
    tcx3.com 13 IceDroogs EIS....................AEU2 14/15 Shuriken ~TK~

  10. #10
    Travianer
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    Standard

    Neues Dörfchen gesucht!

    Die erfolgreiche Eroberung
    Es war eine sternenklare Sommernacht im Juli, als //editiert Timi der Stammesführer des spitzfindigen Städtchens //edit: Gänseblümchen, sich mit seiner Armee aufmachte ein nahegelegenes Dörfchen feindlich zu erobern.
    Er war aufgeregt und zitterte ein wenig, denn er wusste dass es nicht einfach werden würde, die bodenständigen Bewohner von ihm zu überzeugen. Doch dann ging alles ganz schnell, fast zu schnell. Um nicht den knatternden Katapulten und der zerstörerischen Zielstrebigkeit des heranrollenden Herrschers zum Opfer zu fallen, ergaben sich die eloquenten Einwohner des sichergeglaubten Städtchens. //editiert Timi triumphierte. Vorerst.

    Das große freudige Fest
    Am nächsten Morgen befahl er allen ein großes Fest zu seinen Ehren auszurichten um die Zustimmung des Volkes vollends zu gewinnen. Es sollten die köstlichsten Weine, Kuchen, Eise und Braten des neuen Königreichs herbeigeschafft werden, um das neue Oberhaupt des Dorfes Willkommen zu heißen. Die Einwohner folgten diesen Wünschen natürlich, doch insgeheim schmiedeten sie Pläne. Sie wollten Ihn essen! Zu diesem Zwecke wurde der größte Topf des Dorfes herbeigebracht, dieser sollte das Grab des //editiert Timi sein.

    Der Plan war gerissen, der Plan war brillant, um ihn durchzuführen wurde Bella auserwählt, die junggebliebene Judoka. Sie sollte im richtigen Moment in dem sich das Feste im vollem Gange befindet, den braunbärtigen Bösewicht mit einem gezielten Schubser in den Topf befördern. Doch bei Ausführung dieses raffiniert geschmiedeten Planes, stolperte Bella kurz vor dem Ziel , streifte den Kochtopf, welcher im hohen Bogen in die Luft flog und mit einem riesen Lärm in 1 Million Teile zersplitterte, alles war gescheitert.

    Um das Missglück zu vertuschen sprang //editiert Donald der Narr des Dorfes spontan auf die Bühne und sang dem neuen Herrscher zu liebe eines seiner besten Stücke. Keiner Verstand so richtig den Sinn dieses Liedes, es war nur sehr häufig das Wort „Noob“ zu vernehmen, was es bedeuten sollte war aber den Anwesenden unbekannt. Den sogleich einsetzenden Regen der //editiert Donald zum Schweigen brachte, erachteten dann viele als Zeichen Gottes.

    Das Exil der Stammesführer
    Da der erste Plan glorreich gescheitert war, musste eine neue Idee her den Stammesführer los zu werden, ihn zu essen wäre toll gewesen aber es gab nunmehr keine Gelegenheit dieses Vorhaben umzusetzen. Der kleine Sturz hatte alles durchkreuzt. Wie sollte es nun weiter gehen?
    Mitten in diese Diskussion platze Vera, die ortsansässige Psychiaterin, welche zwar alle etwas komisch fanden, aber man lauschte in der vorherrschenden Krisensituation ihren Worten aufmerksam.
    Ihre Idee war ungewöhnlich und genial zugleich, einige fanden sie auch ziemlich waghalsig. Sie wollte //editiert Timi verkuppeln. Denn verheiratete Stammesführer mussten ins Exil nach Bali gehen, das war seit jeher so festgeschrieben. Nur wer sollte mit Ihm gehen? Wen konnte man dafür auswählen? Auch da hatte Vera einen Vorschlag, die schönste Frau des Dorfes sollte es sein, ihr gut bürgerlicher Name war „Beate“. Also meldete Vera einfach beide heimlich bei Frindscout24 an und gewann sogleich ein Traumdate für die zwei. Am nächsten Abend war es auch so weit, bei Spaghetti mit Wurst und Selterwasser kamen sich die zwei näher.

    Es lief wie am Schnürchen, //editiert Timi war so begeistert, schnappte sich Beate und beide gingen zusammen ins Exil nach Bali. Das ganze Dorf tobte nach ihrer Abreise, überall stieg Feuerwerk empor, die Einwohner waren glücklich. Der neue Möchtegern Machthaber war überlistet.
    Ein Jahr später hörte man aus dem besonnenen Bali, dass Beate drei kleine Siedler zur Welt gebracht hatte, Zilli, Billi und Willi.

    Die Geschichten der drei tüchtigen Tunichtgute „Zilli, Billi und Willi„, lesen sie in der nächsten Episode „Neues Dörfchen gesucht, drei Siedler gefunden“.


    //editiert alle Namen sind willkürlich gewählt und beziehen sich nicht auf Realpersonen!
    //edit in lülla by Puggle
    Geändert von Puggle (14.10.2014 um 11:25 Uhr)

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