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Thema: Die Rückkehr des Alten.

  1. #21
    Travianer
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    Ich werd mich mal bemühen, iwann dieses WE ne Fortsetzung zu schreiben, aber ich kann es nicht versprechen *seufz

  2. #22
    Travianer Benutzerbild von Baaaamm
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    Mensch Myrthe was´n los wo drückt denn der Schuh?

    Fühl dich mal nicht unter Druck gesetzt. Ich hab genug Buchstabensuppe für noch mind. 3 Fortsetzungen gelöffelt hättest du doch was gesagt.


    Entspann dich mal fein.

    lg Dein "Fauler Flohsack"

    ......................aaaaaaaaauuuuuuuuuuuuuuuuuuu uuuuaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa........... ...........jaul...................heul............ .....jammer.................schluchts............. ..............


    Die Geräuschkulisse im Dorf war zur Zeit alles andere als schön anzuhören. Die Frau vom Chef hatte ganz offensichtlich ziemlich starke Schmerzen.

    Die Beule die der allseits beliebte Häuptling zwischen den Augen trug ließ vermuten das er den Fehler begangen hatte dies nicht ernst genug zu nehmen. Da niemand es wagte den Chef zu fragen woher sie kommen mochte belassen wir es dabei das sie da war und das sie riesig war.

    Eigendlich sollte er sich Gedanken machen wie mit den "neuen" Nachbarn zu verfahren sei. Sie kamen ihm deutlich näher als er gut fand. Allerdings konnte er sich bei dem Geheule nicht konzentrieren. Nichtmal in den Folterkellern des Freudenhauses war es komplett verstummt. Er musste seiner engelsgleichen(Engel waren doch diese Hunde mit den 3 Köpfen oder?) Gefährtin helfen koste es was es wolle.

    So entsand er Kundschafter in alle Himmelsrichtungen um nach etwas zu suchen das ihre Schmerzen lindern konnte. (Seine letzten 10 Iboprophen 1000 würde er nur im Notfall hergeben wo er doch nicht sagen konnte wann der Ratiopharmer wieder mal vorbei schauen würde).

    Bisher war nur einer der Kundschafter zurück und was er mitbrachte machte Spaß aber es linderte nicht ihre Schmerzen. Das grüne Kraut roch süßlich und ein klein wenig wie Kotze. Als er ihr ,wie in der Anleitung des Kundis ,eine Zigarrete daraus drehte und sie anzündete füllte sich ihre Hütte mit einem dicken schweren Rauch der ihm den Kopf schwer werden und die Augen zu Schlitzen zusammenfallen ließ.

    Sie jammerte noch immer. Er war völlig zerstört nachdem er die Zigarrete allein rauchen musste weil sie der Meinung war das etwas das so riecht nicht helfen konnte. Er dachte bei sich das wenn alle Stricke reißen er das Gejammer mit einigen dieser Zigaretten noch eine Weile ertragen könnte.

    Nach diesem Gedanken fiehl er in einen zufriedenen Schlaf der ihm die Wartezeit bis zur Rückkehr der anderen Kundis verkürzte.


    wird Myrthe ihr Schmerzen loswerden?
    Sind die Nutten noch da?
    und gibt es noch immer Rotwild hier?

    die Zukunft wird es zeigen........................

    /e doppelpost sind nicht gestattet verwende die bearbeiten funktion lg Frusciante

  3. #23
    Travianer
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    Am Ende des siebten Tages verstummte das Gejammer so plötzlich, wie es begonnen hatte. Die Frauen des Dorfes lächelten mitfühlend, während die Männer erleichtert aufatmeten.

    Auch Myrthe war froh, diese schmerzvolle Zeit überstanden zu haben und dachte mit Gräuel an die unvermeidliche Wiederholung in wenigen Wochen. Anstatt sie einfach mit einer Unmenge von Schokolade zu versorgen und ansonsten in Ruhe zu lassen, war ihr Gefährte ständig um sie herum gesprungen und hatte versucht, ihr irgendwelchen Bewusstseins erweiternden Mittelchen an zu drehen, welche er dann selbst konsumiert hatte, als sie sich der Einnahme verweigerte.

    In einer der vergangenen Nächte hat er sich wieder einmal völlig benebelt zu ihr gesellt und schnarchte ihr bereits nach wenigen Augenblicken ins Ohr, so dass für sie nicht an Schlaf zu denken war. Sie hatte ihn nur von sich wegdrehen wollen, wodurch er jedoch aus dem Bett gepurzelt war und sich den Kopf am Bettpfosten gestoßen hatte. Eine riesige Beule zierte am nächsten Morgen seine Stirn, über die er jedoch kein Sterbenswörtchen verlor. Auch sie - genervt wie sie war - blieb ihm eine Entschuldigung schuldig. Vermutlich hatte er eh keinen Zusammenhang zwischen ihr und "seinem Missgeschick" hergestellt, sondern dieses eher auf seine Verfassung zurück geführt.

    Nachdenklich trat Myrthe am Morgen des achten Tages in die Morgensonne. Irgendwie war es ihr merkwürdig vorgekommen, wie sehr sich ihr Gefährte in der letzten Zeit verhalten hatte. Einerseits war er immer wieder wie vom Erdboden verschwunden, ohne dass sie wusste, was er währenddessen tat. Andererseits bemühte er sich jedoch auch ganz besonders um ihre Gunst. Natürlich war er auch sonst stets um ihr Wohlergehen besorgt, aber sie meinte festgestelllt zu haben, dass er derzeit ganz besonders an ihrer guten Laune interessiert war. So als hätte er etwas ausgefressen und versuchte, sie bereits im Vorfeld zu beschwichtigen. Auch die anderen Männer des Dorfes betrachteten sie seit kurzem mit einer Mischung aus Spannung und abwartender Zurückhaltung. Irgend etwas ging hinter ihrem Rücken vor sich, von dem sie offensichtlich keine Ahnung hatte.

    Gedankenverloren ließ Myrthe ihren Blick über den Marktplatz schweifen. Auf dem unberührten Fleckchen Erde, das sie einst zu ihrer neuen Heimat erkoren hatten, war inzwischen eine kleine Siedlung entstanden, die prächtig gedieh. Ihr Begleiter war allseits als Oberhaupt des Dorfes anerkannt und es gab niemanden, der an seiner Stellung innerhalb der Gemeinschaft zweifelte. Sie selbst war "nur" die Frau des Chefs. Ihre Meinung wurde zwar - nicht ohne ein Machtwort seinerseits - ebenfalls angehört, in wichtigen Dingen wandten sich die Männer jedoch ausschließlich an ihn.

    Als eine junge Frau ihr Blickfeld kreuzte und durch den Nebeneingang des Gefängnisses verschwand, runzelte Myrthe irritiert die Stirn. Was hatte diese Frau mit dem Gefängnis zu tun und wer war sie überhaupt? Myrthe hatte sie noch nie gesehen und mit ihrem kurzem Röckchen und dem tiefen Ausschnitt passte sie auch nicht in das sonstige Erscheinungsbild der weiblichen Dorfbevölkerung. Neugierig folgte sie der Fremden und stieg kurz darauf eine dunkle Treppe in einen unter dem Gefängnis gelegenen Gewölbekeller hinunter.

    Sie brauchte nicht zu raten, um zu wissen, was ihre Augen hier erblickten und sie musste nur eins und eins zusammen zählen, um zu raten, wer dieses Etablissement zu verantworten hatte. Sie wollte schleunigst den Rückweg antreten, um ihrem Göttergatten die Leviten zu lesen, doch soweit sollte es nicht kommen. Während ihrer Kehrtwende prallte sie mit der ihr unbekannten Mechthild zusammen, die sich ihr in den Weg stellte.

    "Du bist also die Neue?", brummte sie und musterte Myrthe von oben bis unten, bevor sie nachhakte: "Und du sollst meinen Gegenpart einnehmen? Na, wenn der Chef meint..." Myrthe starrte die Folterkammerchefin an und war wie erstarrt, so dass diese ihren Monolog fortführte: "In den Klamotten wird das aber nichts. Nur weil du vor den Männern kuschst, kannst du hier nicht wie ein graues Mäuschen herumlaufen. Die Herren wollen auch was fürs Auge, aber das bekommen wir schon hin!"

    Noch bevor Myrthe reagieren konnte, hatte Mechthild eine der anderen Damen heran gewunken und ihr die Anweisung gegeben, Myrthe heraus zu putzen. Widerstandslos ließ sich Myrthe tiefer in den Keller hinein ziehen und in ein nur von wenigen Kerzen erleuchtetes Zimmer führen. Schnell hatte ihr die Fremde aus dem Kleid geholfen und sie von ihren flachen Schuhen befreit. Wie ferngesteuert streifte Mythe stattdessen die ihr hingehaltenen schwarzen Netzstrümpfe über und schlüpfte in ein Paar sündhafter High Heels. Noch während sie bemüht war, das Gleichgewicht zu halten, legte sich ein weiteres Kleidungsstück um ihren Oberkörper und sie meinte, keine Luft mehr zu bekommen, als die Fremde die Schnürung in ihrem Rücken immer enger zog. Auch das schmale Lederband, welches gleich darauf ihren Hals zierte, unterstützte dieses Gefühl noch zusätzlich.

    Nur kurz konnte sie einen Blick auf den Spiegel an der gegenüber liegenden Wand erhaschen, bevor sich ein schwarzes Tuch über ihre Augen legte. Was sie in diesem kurzen Moment sah, verschlug ihr dennoch endgültig die Sprache. Ihr Spiegelbild hatte nicht mehr viel mit der eigentlichen Myrthe gemeinsam, sondern zeigte eine unwiderstehliche Versuchung. Sie wurde aufgefordert, die Arme zu heben und spürte, wie sich etwas Weiches um ihre Handgelenke legte, als sie der Aufforderung folgte. Mit einem Anflug von Angst stellte sie gleich darauf fest, dass es ihr nicht mehr möglich war, die Arme zu senken.

    Sie wollte protestieren, doch die Fremde legte ihr einen Zeigefinger auf die Lippen und wies mit einem "Psssschhht!" ihren Widerstand zurück. "Ist sie fertig?", unterbrach Mechthild die Beiden in diesem Moment. "Der Chef wird jeden Augenblick auftauchen, nachdem seine Frau endlich verstummt ist!" Wie auf Bestellung, waren auf der Treppe Männerschritte zu hören und die beiden Frauen verließen eilig den Raum, so dass Myrthe allein zurück blieb.

    Peinlich berührt, ihre Neugierde verfluchend und mit Entsetzen den näher kommenden Schritten lauschend, überlegte Myrthe fieberhaft, wie sie aus dieser Situation wieder heraus kommen sollte, ohne ihr Gesicht zu verlieren. Sie wurde schlagartig in ihren Gedankengängen unterbrochen, als die Schritte von hinten an sie heran traten, sich eine Männerhand - seine Hand, wie sie direkt an seinen Berührungen erkannte - auf ihre Hüfte legte und sein Atem ihren Nacken streifte, während er flüsterte: "Du bist also die Neue?"

    Wird "er" erkennen, wen er vor sich hat?
    Wie wird Mechthild die Verwechslung erklären?
    Wie grausam wird Myrthes Rache ein und wen wird sie treffen?
    Und was sagt der Hirsch zu all dem?



    <OT>
    Hm, Mist.... hätte ich mir den Post im Ally-Vorstellungsforum nochmal genauer durchgelesen, hätte ich diesen Teil iwie anders geschrieben

    Er war plötzlich so euphorisch wie er es das letzte Mal war als ihn Mechthild nach allen Regeln der Kunst verdroschen hatte (man was eine Nummer).
    </OT>
    Geändert von Cristabell (19.02.2012 um 04:24 Uhr)

  4. #24
    Travianer Benutzerbild von Hirsch
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    Müde und erschöpft erreichte er eine gerade entstehende Siedlung, in der es bisher nur wenig zu sehen gab. Da waren neben ein paar Bauernhäusern, eine Mühle, ein Versammlungsplatz der mal wieder dringend gefegt werden müsste, ein Gefängniss, diverse Gebäude die er nicht zuordnen konnte auch eine Taverne.
    Er lies sich auf eine Bank vor einem Haus fallen und ruhte sich erstmal eine weile aus.
    Vorsichtig tastete er nach den Talern in seiner Tasche und versuchte zu schätzen wieviel Barschaft er wohl noch besäse.Es mussten noch etwa 12 taler sein, genug also um dort in der Taverne ein Zimmer zu bekommen und noch das ein oder andere Bier die Kehle runter laufen zu lassen.
    Er spuckte den Strohhalm , welchen er nun schon seit Stunden zwischen den Lippen hängen hatte, auf die Strasse und holte nocheinmal tief Luft bevor er aufbrechen würde.
    "Hossa", dachte er "was riecht den hier so verführerisch?"
    Er schnüffelte ein wenig in der Gegend herum, bis er zu einem Fenster kam welches einen Spalt breit offen stand. Dicke Rauchwolken kamen ettapenweise heraus gewabert.Er steckte seinen Kopf hinein und sog sich die Lungen voll mit dem süßlichen rauch.Von drinnen hörte er wie jemand zischte " Man, die Alte weiß nicht was sie verpasst, naja, so bleibt wenigstens mehr für mich."
    Fast hätte er gekichert und geantwortet: " Hey Bruder, wenn du das Zeug nicht mit deiner Alten teilen willst, dann teil mit mir," konnte sich aber im letzten Moment noch zusammenreisen.
    Statt dessen nahm er eine bequemere haltung ein , blickte zu den Sternen und freute sich das diese heute besonders bunt waren und anscheinend gerade einen Tanzkurs belegten.
    Es musste weit nach Mitternacht gewesen sein als ihm ein fetter Uhu von der Dachgaube herab auf die Stirn schiss.
    Doch es brauchte schon mehr als etwas Uhukacke um ihn zu wecken. Erst ein anderer Vertreter aus der Gattung der federviehcher schaffte was der Uhu nicht geschafft hatte. Na gut, der Hahn hatte auch nicht versucht dem seltsamen Reisenden auf die Stirn zu kacken, nein, der Hahn zog es vor laut zu krähen. Das weckte den Reisenden und den Rest der Siedlung auch.
    Müde machte er sich auf den Weg zur Taverne. "Naja" murmelte er,"immerhin hab ich die Übernachtungskosten gespart".
    Im Wirtshaus bestellte er sich erstmal einen großen Humpen Kaffee und aus reiner Boshaftigkeit und aus einer schlechten laune heraus,mit Blick auf den Hof zu dem gefiederten Wecker, noch ein halbes Hähnchen.
    Er spürte wie die Lebensgeister wieder einzug hielten und sich, wie jeden morgen, erstmal alle in seinem besten Stück zu treffen schienen. Morgenlatte, nennen es manche. Frühstückskeule, hieß es bei dem Reisenden.
    "Sag mal, Bartussi, wo gibts den hier die Damen vom Horizontalen gewerbe?"
    Das klingeln im Ohr, von der Ohrfeige die er bekam, begleitete ihn noch den rest des Tages. Die Antwotrt auf seine Frage blieb sie ihm schuldig. Komisches Volk hier.Er zahlte und verlies den Laden, nicht ohne nochmal extra laut zu furzen, was in seiner Heimat soviel hieß wie "ihr könnt mich alle mal".
    Ziellos schlenderte er die Strasse entlang bis plötzlich SIE seinen weg kreuzte. SIE sah schlecht aus, blass, krank, so wie sie eben alle paar Wochen ausschaute.
    Schnell warf er sich hinter eine Pferdetränke und beobachtete sie. Sie schien jemandem zu folgen jedenfalls bewegte sie sich sehr vorsichtig.Als sie in einem Kellergewölbe verschwand gab er sein Versteck auf und folgte ihr. "Hab ich dich also wieder gefunden, dann kann ER auch nicht weit sein."
    Kaum hatte er das gedacht, lief ER auch schon mit schnellem Schritt an ihm vorbei. "Verdammt, das war knapp, fast hätte er mich gesehen."Vorsichtig nahm der Reisende wieder die Hände vorm Gesicht weg. Er war seit seiner Kindheit fest davon überzeugt, dass man jemanden der die Hände vorm Gesicht hat nicht sehen kann.Bisher hatte ihn noch niemand vom Gegenteil überzeugt.

    Hat der Reisende genug Taler um sich den Eintritt in den Pu... Bordell leisten zu können?
    Warum folgt der Reisende überhaupt den beiden?
    Folgt er überhaupt den beiden?
    Und warum tragen Uhus keine Windeln?

  5. #25
    Travianer Benutzerbild von Baaaamm
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    Standard Eine unerwartete Begegnung

    .................................................. .......zwitscher.................................z witscher..........................
    .................................................. .................................................. .........................................

    Stille. War es möglich?

    Als er, noch mit schwimmendem Blick welcher dem Kraut von letzter Nacht geschuldet war, erwachte war er zufrieden als er hörte das er nichts hörte.Er schaute sich um Myrthe war nicht da. Er stand auf um festzustellen das sie ausgegangen war. Es verwunderte ihn nicht besonders war heute Markttag und in der Stadt herschte reges Treiben. Er beschloss sich mit dem Gedanken ihre Schmerzen seien vergangen zu begnügen und anzunehmen das sie einkaufen gegangen war. Betroffen stellte er nachfolgend fest das dies nun der 8. Tag war an dem sein Frühstück aus dem einzigen Gericht bestand welches er zubereiten konnte. Bier und einer Kräuterfluppe!

    Nach dem Frühstück wurde er immer so rattig wenn es Bier gab. Dumm nur das Dame des Hauses sich verzogen hatte. Notgedrungen machte er sich auf den Weg in seinen Puff um den für heute angekündigten Neuzugang "kennen zu lernen".

    Als er den Dorfplatz betrat und sich umsah stellte er erfreut fest das die beschlossenen Bauvorhaben zügig voran gingen. Als ihm jetzt noch ein mit geschnürtem Rucksack und allerhand Ausrüstung behängter Siedler, der offensichtlich hastig damit beschäftigt war noch mehr Ausrüstung zusammen zu tragen,über den Weg lief war sein Tag gelaufen "Was ein schöner Morgen".

    In diesen Gedanken vertieft streifen seine Augen etwas das eine selbst für ihn ziemlich kaputte Halluzination sein musste. Es sah aus wie ein Hirsch aber es hockte hinter der Pferdetränke und hatte die Händen ähh nein Hufe vor die Augen gepresst so als hoffte es nicht gesehen zu werden. "Wie bekloppt ist das denn" dachte er sich. Er tat diese "Erscheinung" mit dem selben Grund wie seine Birne heute morgen ab.

    Er trat wie immer durch den Haupteingang in das Gefängnis ein um dann durch ein kleines Separee über eine Lange Wendeltreppe direkt in seinen privaten "Keller" zu gelangen.Auf dem Treppenabsatz erwartet ihn Mechthild bereits. Ihr Anblick verstörte ihn noch immer. Mittlerweile war er überzeugt das dies ihre grausamste Waffe war und sie wusste sie zu nutzen. Er spielte mit dem Gedanken ihr Tätigkeitsfeld zu erweitern. Sie würde sich an vorderster Front ganz sicher gut machen wo doch selbst gestandene Germanen jammernd das weite gesucht haben noch lange bevor sie richtig warm wurde. Seid euch sicher er wusste worüber er nachdachte.

    "Meister der Neuzugang ist vor einer Weile eingetroffen. Ich habe sie vorbereiten lassen. Ich war nicht sicher ob ihr heute kommen würdet aber was einmal hängt rennt nicht mehr weg" sagte sie mit einem ziemlich abscheulichen aber eindeutig amüsierten Grinsen. Das war Zuviel er konnte nicht mal antworten und schob sich schnellstens an ihr vorbei er musste hier weg der Brechreiz war überwältigend in ihrer Nähe.

    Als er eintrat sah er den Neuzugang feingemacht und sauber zwischen Decke und Fußboden gehängt. Während er näher herantrat und feststellte das zum Glück nicht Mechthild persönlich sie aufgehängt hatte,jemand hatte sich die Mühe gemacht sie so schonend wie möglich verschnüren, was ganz sicher eine weitere Gute Nachricht heute war. Kaum hatte er den Gedanken beendet und seine Aufmerksamkeit wieder auf die hängende Frau vor ihm gerichtet traf ihn fast der Schlag.Hatte sie geglaubt er würde sie nicht erkennen? Er war nicht blind auch wenn er manchmal mehr sah als nötig.

    Allein dafür das sie geglaubt hatte er würde solch ein Spiel nicht durchschauen würde er sie bestrafen.

    Er griff sich seine Lieblingspeitsche und trat die letzten Schritte an sie heran. Sanft legte er seine Hand auf ihre Hüfte und strich ihr über den Rücken. "So unversehrt" murmelte er und trat von ihr zurück während er die Peitsche mit einem gekonnten Schwung zu voller Länge ausrollte.Beim Geräusch der Peitsche konnte er sehen wie sie zusammenzuckte.

    Er ging 2 weitere Schritte zurück und holte aus. Ihr Schrei als er sie mit ganzer Kraft vorschnellen ließ übertönte fast den Knall der Peitsche die ihr Ziel nur um Millimeter verfehlte.

    Schallend begann er zu lachen. Nachdem er sich wieder beruhigt hatte sagte er zu ihr " Myrthe meine treue Gefährtin. Dachtest du wirklich ich würde dich nach allem was war nicht auch im dunklen und von hinten erkennen. Das kränkt mich ein wenig. Nun bin ich aber angesichts der Tatsache was du hier gerade siehst nicht in besten Position um den Gekränkten Häuptling zu mimen.

    Ich bitte dich um Vergebung. Nicht für dieses Etablissement sondern für meine Anwesenheit hier. Ich weiß du meinst du wärst nur "die Frau vom Chef" nun sieht dies der Chef etwas anders. Liebchen ich würde in dieser Welt zerbrechen ohne deine Kraft. Die meisten Bürger der Stadt sind sich dieser Tatsache bewusst dir ist sie leider bisher verborgen geblieben. Warum weißt vermutlich nicht mal du selbst."

    Damit ging er zu ihr und band sie los.............


    Wie wird Myrthe reagieren
    Ob die Halluzinationen schlimmer werden
    Und warum Hirsche gern rot weiße Ringelsocken tragen

    Wartet es ab......
    Geändert von Baaaamm (20.02.2012 um 23:53 Uhr)

  6. #26
    Travianer
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    Myrthe starrte ihn einige Sekunden aus vor Schreck geweiteten Augen an (A.d.R.: etwa so *gg), nachdem er sie zu sich herum gedreht und ihr auch die Augenbinde vom Kopf gestreift hatte. Wie, als hätte er einen Schalter umgelegt, löste sich ihre Anspannung und sie sank am ganzen Körper zitternd in seine Arme. Er drückte sie an sich und strich ihr beruhigend über den Rücken, während sie stammelte: "Die... Dieses... Diese..." ... sie suchte nach einer passenden Umschreibung für Mechthild... "Sie... sie... sie hat mich völlig überrumpelt! Be... bevor ich wusste, was mit mir geschieht, fand ich mich hier wieder!"

    Seine Arme schlossen sich noch enger um sie. Sollten ihre Worte etwa bedeuten, die gute Mechthild hatte seine Frau mit einem der leichten Mädchen verwechselt?! Wenn nun nicht er, sondern jemand anderes - z.B. einer von diesen irren Germanen - sie so vorgefunden hätte... Er wollte sich dieses Bild überhaupt nicht vorstellen, konnte aber einen leichten Anflug von Zorn auf Mechthild nicht unterdrücken.

    Myrthe hatte sich in der Zwischenzeit wieder gefangen und löste sich langsam von ihm. Sie schenkte ihm herzerweichendes Lächeln, bevor sie sich neugierig umsah. Vorsichtig nahm sie mal diesen und mal jenen Gegenstand in die Hände, besah ihn von allen Seiten und legte ihn dann wortlos wieder an seinen Platz. Er beobachtete sie amüsiert. Jede andere Frau wäre vermutlich wutentbrannt davon gerauscht, doch sie hatte die Ruhe weg. Sollte sie in all den Jahren etwa eine Seite vor ihm verborgen haben, von der er bisher keine Ahnung hatte? Ungeniert glitt sein Blick über ihren Körper. So "bekleidet" hatte er sie noch nie gesehen. Wieder meldeten sich seine aus dem bierhaltigen Frühstück resultierenden Bedürfnisse, wegen denen er sich überhaupt erst hierher begeben hatte.

    Wie, als hätte sie seine Gedanken gelesen, drehte sie sich in diesem Moment zu ihm um und musterte ihn von oben bis unten. Ihm direkt in die Augen schauend, kam sie mit aufreizendem Hüftschwung auf ihren Heels zu ihm hinüber stolziert und baute sich vor ihm auf. Er schluckte. Was kam nun? Würde jetzt das Donnerwetter über ihn hinein brechen?

    Sie strich ihm mit den Fingerspitzen über den Oberkörper, während sie flüsterte: "Solltest du es jemals wagen, ohne ausreichend 'Appetit' zu Hause zu erscheinen, sollten dir besser alle Urahnen gnädig sein. Pass auf, dass du neben diversen Vorspeisen auch immer noch den Hauptgang und mindestens ein Dessert schaffst, Häuptling!

    Nach einem viel sagenden Blick und einem ihm auf die Wange gehauchten Kuss, raffte sie ihre abseits liegenden Kleider zusammen und verließ mit der beiläufigen Bemerkung, dass heute Markttag sei, sein Etablissement.

    Als er am Ende des Tages in sein trautes Heim zurück kehrte, durchzog der Geruch von gebratenem Fleisch das Haus. Lächelnd stellte er die Sonnenblume - Myrthes Lieblingsblume - , die er extra noch besorgt hatte, um sie unter Umständen weiter zu besänftigen, auf den Tisch. Sie antwortete kurze Zeit später, indem sie ihm ein besonders großes (und auch nur leicht angebranntes) Schnitzel und ein gekühltes Bier servierte....


    Wann wird er bemerken, dass es für die unerfahrene Myrthe nicht möglich ist, sich allein aus einem geschnürten Korsett zu befreien?
    Wird er über ihre mangelhaften Kochkünste hinwegsehen und das Schnitzel trotzdem genießen?
    Was ist aus dem raffgierigen Siedler geworden?
    Hat Mechthild eine fristlose Kündigung oder nur eine Abmahnung erhalten?
    Und hat der Hirsch inzwischen Insolvenz angemeldet?

    Wir werden es sicherlich bald erfahren....
    Geändert von Cristabell (22.02.2012 um 03:00 Uhr)

  7. #27
    Travianer Benutzerbild von Klara Fall
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    und wer hört auf amun-bub? der immer wieder seinen schreibstil finden möchte

  8. #28
    Travianer
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    hm? den Kommentar hab ich jetzt nicht verstanden ^^

  9. #29
    Travianer Benutzerbild von dieserDaniel
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    Mach dir nix draus, ich auch nicht ganz.

    Ich glaub sie wollte gegen meinen Dual flamen, hat aber nit gecheckt das das hier nit der VP ist.

    Sie ist halt nit die schnellste.

    Ich vermute mal das war so;

    "ohhh, da schreibt einer lange texte, ach, das kann doch nur der Amun-bub sein. Posten wa einfach mal nen dummen text"

    Kann mich natürlich auch irren, wenn ja tuts mir leid

    Lg

  10. #30
    Travianer Benutzerbild von Baaaamm
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    Naja das klingt einleuchten und TRAFO typisch^^.

    nun genug OT hier wer was zu sagen hat soll ich die Mühe machen und seine Ergüsse in ein RP verpacken!

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